Diese am Dienstag veröffentlichte Meldung hat für Sibylle Sandner Konsequenzen. Sie ist stellvertretende Vorsitzende von Hellas, dem zweiten Amberger Griechenland-Verein, und muss jetzt immer wieder betonen: "Nein, wir haben uns nicht aufgelöst. Uns gibt's noch."
ONETZ: Frau Sandner, die Auflösung von Philia hat offensichtlich zu der falschen Annahme geführt, es gebe gar kein griechisches Programm mehr beim Amberger Altstadtfest.
Sibylle Sandner: Es gibt natürlich Irritationen, weil vielen nicht bewusst ist, dass es in Amberg zwei Griechenland-Vereine gab. Es ist schade, dass das so ist, weil wir schon seit 2000 den Maltesergarten bewirten und das weitermachen, so lange es geht.
ONETZ: Der Maltesergarten ist am Wochenende also wieder fest in deutsch-griechischer Hand.
Sibylle Sandner: Ja, wir sind wieder in der grünen Lunge der Altstadt und ein Zufluchtsort für alle Familien, die es fernab des Trubels etwas ruhiger haben wollen. Vor allem ist für Kinder viel geboten. Zudem gibt es deutsches, türkisches und griechisches Essen.
ONETZ: Auf was dürfen sich die Mädchen und Buben denn freuen?
Sibylle Sandner: Wir haben wieder unsere Garten-Eisenbahn, mit der die Kinder ihre Runden drehen können. Am Sonntag gibt es zudem ein Clowntheater, bei dem die Kinder zum Beispiel das Stelzenlaufen und Jonglieren ausprobieren können. Zudem ist auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub wieder mit seinen Spaßrädern dabei.
ONETZ: Und natürlich darf griechische Musik nicht fehlen.
Sibylle Sandner: Landestypische Musik gehört dazu. Am Sonntag gibt es Live-Musik von einem Bouzouki-Spieler. Am Samstag kommt die Musik vom Band.
ONETZ: Hat die Philia-Auflösung für Hellas irgendwelche Konsequenzen? Im Positiven oder Negativen?
Sibylle Sandner: Von den aktuellen Irritationen einmal abgesehen, hat das für uns weder Vor- noch Nachteile. So gesehen sind wir, was die Philia-Auflösung betrifft, völlig unbeteiligt.













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