Amberg
31.05.2019 - 15:01 Uhr

Historischer Spaß wird plötzlich blutig

Es sollte eine lebensnahe Demonstration historischer Praktiken sein, doch plötzlich wurde der vermeintliche Spaß sehr ernst. Für einen Amberger Schüler sogar zu einer sehr blutigen Angelegenheit.

Der hautnahe Kontakt mit dem historischen Lagerleben ist am Freitag ziemlich ins Auge - oder vielmehr Ohr - gegangen. Bild: san
Der hautnahe Kontakt mit dem historischen Lagerleben ist am Freitag ziemlich ins Auge - oder vielmehr Ohr - gegangen.

Ein Spaß für die Kinder sollte es sein, eine Demonstration in lebendiger Geschichte. Doch für einen Schüler wurde es blutiger Ernst. Wie die Polizei mitteilt, befand sich am Freitag gegen Mittag eine Schulklasse der Wirtschaftsschule beim historischen Lagerleben im Maltesergarten. Bei der Nachstellung einer historischen Szene, bei der auch Schüler mitwirken durften, erschrak sich ein Schulbub, als Kunstblut eingesetzt wurde. Der Schüller stieß sich den Kopf an einem mittelalterlichen Werkzeug und zog sich dadurch Verletzungen im Kopfbereich zu – Zeugen sprachen von einer Schnittwunde an Ohr und Hals.

Das Kind wurde vorsorglich ins Klinikum gebracht und ist nach ersten Erkenntnissen nicht lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizeiinspektion Amberg führt die Ermittlungen zu diesem Unfall.

 
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