10.10.2018 - 16:11 Uhr
AmbergOberpfalz

Von der Hohenfelser Bioweide heim ins Winterquartier

Die Weidesaison im Truppenübungsplatz geht zu Ende, die Schäfer sind mit ihren Herden auf dem Rückweg. Ein Fazit: Bislang gibt es keine Probleme mit dem Hohenfelser Wolf.

Auf dem Weg ins Winterquartier müssen die Schafherden auch Straßen überqueren. Die Autofahrer nehmen's mit Geduld.
von Paul BöhmProfil

Auf dem Weg ins Winterquartier an ihren Heimatstandorten sind derzeit die Schäfer mit ihren Herden. Im April waren sie in den Truppenübungsplatz Hohenfels sozusagen auf der Sommerweide. Doch jetzt ist es Zeit, sich auf den Heimweg zu machen. Mehrere tausend Schafe beweiden jedes Jahr große Flächen des Übungsplatzes. Nicht nur sie gehören zur Herde, sondern auch Ziegen und natürlich der Schäferhund. Die Ziegen knabbern gerne an den Schlehen-stauden und an anderem Gebüsch, das man auf dem Militärgelände niedrig halten will. Eine oder zwei Wochen sind die Schäfer mit ihren Tieren unterwegs, bis sie ihre Heimatstandorte erreichen. Manchmal muss dabei auch eine Straße überquert werden: Das dauert dann halt ein paar Minuten. Die Autofahrer nehmen es mit Gelassenheit und gewähren den Schafen den Vortritt. Muttertiere mit ihren Lämmern reisen mit dem Viehtransporter. Übrigens: Probleme mit dem Wolf hat es heuer nicht gegeben. Der ist zwar in Hohenfels unterwegs, doch Schaden hat er in den Herden nicht angerichtet. Die Schäfer hoffen, dass das auch im nächsten Jahr so sein wird, wenn sie für den Sommer zurück auf die Hohenfelser Bioweide kommen.

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