IG Metall Amberg bestimmt Delegierte für Bezirksfrauenkonferenz

Amberg
21.12.2022 - 12:29 Uhr
Horst Ott, Erster Bevollmächtigter der IGM Amberg, (rechts) spricht bei der Delegiertenversammlung zu den anwesenden Mitgliedern im ACC.

Die Auftragsbücher in den meisten Metall- und Elektrobetrieben, die von der IG Metall (IGM) betreut werden, sind randvoll, konstatierte der Erste Bevollmächtigte der IGM Horst Ott bei der Delegiertenversammlung im ACC. Man könne mit der Tarifrunde, bei der die IGM eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 8 Prozent fordert, zwar nicht die Inflation zu 100 Prozent ausgleichen, aber einen Teil der Teuerungen auffangen.

Ott erinnerte an die Mitglieder Niklas Felbinger (Heim und Haus, Auerbach) und Sabine Felbinger (Novem Eschenbach), die nach kurzer Krankheit verstorben sind.

Mit der Auftaktveranstaltung mit 4 000 Teilnehmern zur ersten Verhandlungsrunde in Nürnberg habe die IG Metall gezeigt, dass sie gut vorbereitet in die Tarifrunde in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie gegangen ist, zeigte sich Gewerkschaftssekretärin Sabrina Feige überzeugt. Sollte bis zum Ende der Friedenspflicht am 28. Oktober kein Tarifabschluss erreicht werden, werde die IGM Arbeitskampfmaßnahmen einleiten.

Bei der Bezirksfrauenkonferenz der IGM Bayern werden als Delegierte Karin Hubert von Siemens Amberg (Irene Blaß, Grammer AG) sowie Larissa Köster, von EMZ Nabburg (Isabelle Quast, Siemens Kemnath) und Gewerkschaftssekretärin Antonia Enßner die Verwaltungsstelle Amberg vertreten.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
 
 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.