Amberg
01.07.2026 - 19:17 Uhr

IG Metall Amberg: Delegiertenkonferenz thematisiert Sozialstaat

Die IG Metall Amberg diskutiert auf ihrer Delegiertenkonferenz über soziale Sicherheit und wirtschaftlichen Wandel. Zudem gab es eine Nachwahl.

Delegierte der IG Metall Amberg diskutieren über soziale Sicherheit und wirtschaftlichen Wandel. Bild: IG Metall
Delegierte der IG Metall Amberg diskutieren über soziale Sicherheit und wirtschaftlichen Wandel.

„Wir lassen uns nicht spalten“. Dies machten die Delegierten der IG Metall bei der Delegiertenversammlung der Verwaltungsstelle Amberg im ACC unmissverständlich deutlich. Unter dem Motto „Sozial ist mehr wert“ setze sich die IG Metall für einen starken, zukunftsorientierten Staat sein, waren sich die Delegierten einig, die von der 2. Bevollmächtigen Sabrina Feige willkommen geheißen wurden. Bei einer Nachwahl wurde der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von Siemens Healthineers Kemnath, Wolfgang Drechsler, in den Ortsvorstand der Verwaltungsstelle Amberg gewählt. Das geht aus der Mitteilung der IG Metall hervor.

Die unsichere wirtschaftliche Situation in einigen Betrieben und die damit verbundene soziale Schieflage in der Gesellschaft würden sich auf die gewerkschaftliche Tätigkeit auswirken und machten die Mitgliedergewinnung auch nicht leichter, betonte die 2. Bevollmächtigte Sabrina Feige. Trotz der widrigen Umstände seien die Betriebsratswahlen aber erfolgreich verlaufen, heißt es in der Mitteilung weiter. So stelle nach der gegenwärtigen Auswertung die IG Metall 89 und zu 79 Prozent den Vorsitzenden beziehungsweise den Stellvertreter der Betriebsratsgremien.

Mit der Sozialstaatsoffensive wolle die IG Metall die soziale Sicherheit stärken, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und den Herausforderungen des wirtschaftlichen Wandels gerecht zu werden, erläutere Fachsekretär Matthias Scherr. Dabei gehe es um konkrete Forderungen wie sichere Arbeitsplätze, eine stabile und gerechte Rente, ein solidarisches Gesundheits- und Pflegesystem sowie mehr Investitionen in Bildung, Kitas und bezahlbares Wohnen. Diese Forderungen werde man aber von der Politik nicht geschenkt bekommen, sondern werde man nur durch gemeinsames Handeln erreichen. „Lasst uns diese Themen deshalb zur Diskussion in den Betrieben machen“, wird Scherr in der Mitteilung zitiert.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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