Das Inklusionsbündnis der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach arbeitet seit seiner Gründung 2014 konsequent daran, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in ihrem gesellschaftlichen Umfeld zu verbessern und deren Interessen und Bedürfnisse in der Öffentlichkeit und auf politischer Ebene gezielt zu vertreten.
Bei der Plenumsversammlung des Inklusionsbündnisses gewährte der Vorsitzende des Inklusionsbeirats, Georg Dietrich, einen Überblick über die erfolgreiche Arbeit im Bündnis und gab einen Ausblick auf künftige Vorhaben. Zudem verliehen Dietrich, stellvertretender Landrat Michael Rischke und Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny den vierten Inklusionspreis des Inklusionsbündnisses – in diesem Jahr gibt es drei Preisträger. Der Inklusionspreis wird seit 2018 alle zwei Jahre vergeben. Die Gewinner erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 3000 Euro, Sponsor ist die Sparkasse Amberg-Sulzbach. Der Inklusionspreis wird an Personen oder Organisationen mit besonderem Engagement für Inklusion und Teilhabe in der Stadt Amberg und im Landkreis verliehen. Ausgezeichnet wird bereits geleistetes und freiwilliges Engagement, das nicht aus finanziellen Gründen geschieht.
Jeweils 1000 Euro
Den Preis erhielten heuer die Feuerwehr Kirchenreinbach, bei der sich ein Mitglied mit Autismus als fester, tatkräftiger und geschätzter Bestandteil in der Gemeinschaft und im Vorstand etabliert hat, das Musikprojekt Regenbogengruppe der Lebenshilfe, bei dem die Werkvolkkapelle Schlicht regelmäßig Musikstücke und Tänze mit den Kindern einstudiert, und der FC Rieden, der Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit als Grundprinzip lebt. Jeder Preisträger erhielt 1000 Euro. Abschließend wurde Ambergs scheidender OB Michael Cerny aus dem Inklusionsbündnis verabschiedet und bekam den Ehrenpreis der Organisation überreicht.













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