Amberg
27.04.2020 - 10:22 Uhr

Integrative Onkologie am Klinikum eine Herzensangelegenheit

„Gesundheit für Frauen bedeutet Gesundheit für die ganze Familie“ - so lautet das Gründungsmotto des Förderverein Frauengesundheit Oberpfalz der mittlerweile Förderverein Familiengesundheit Oberpfalz heißt.

"Sehr stolz hat mich die Würdigung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit durch das
Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit der Verleihung der
Auszeichnung „Weißer Engel“ durch die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie
Huml 2018 gemacht", betont Brigitta Schöner. Bild: ads
"Sehr stolz hat mich die Würdigung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit der Verleihung der Auszeichnung „Weißer Engel“ durch die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml 2018 gemacht", betont Brigitta Schöner.

Der Förderverein Frauengesundheit Oberpfalz (FFGO) wurde auf Initiative von Professor Anton Scharl am Klinikum St. Marien Amberg 2001 aus der Taufe gehoben. Damals war der FFGO der erste Gesundheitsverein in Bayern. Den Vorsitz hatte bis 2009 Eni Mattyasovszky, die von Brigitta Schöner in diesem Ehrenamt beerbt wurde. Sie bekleidet es seitdem mit außerordentlichem Engagement und sehr viel Herzblut.

Ihr steht seit Oktober 2019 Andrea Neumeier als Stellvertreterin zu Seite. Seit 2001 fungiert Christel Luber als Schriftführerin. Schatzmeisterin (seit 2018) ist Tonia Auer. Seit der FFGO-Gründung wurde eine ganze Reihe von Vorhaben für an Krebs erkrankte Patientinnen umgesetzt: "Schmetterling" - das erste Projekt in Bayern zur psychologischen Betreuung krebskranker Patienten am Krankenbett, sechs Familiengesundheitstage in Amberg und Weiden, drei Auflagen der Gesundheitsschule pro Jahr zu verschiedenen Themen, die Initiierung des Projekts "Hilfe, wenn die Seele weint" und das Erfolgsprojekt "Offenes Atelier für Frauen mit Krebs" unter der Leitung der Kunsttherapeutin Michaela Peter.

Hoch motiviert ging Brigitta Schöner 2009 ihre Aufgabe als Vorsitzende an. Sie war nach ihrer Brustkrebsoperation von einer der Psychologinnen im Klinikum auf das Kunsttherapieprojekt "Offenes Atelier für Frauen mit Krebs" aufmerksam gemacht worden: "Ich habe durch die Teilnahme am Ausdrucksmalen große Hilfe erfahren." Während dieser Therapie, die zu diesem Zeitpunkt noch ausschließlich privat finanziert worden sei, wurde sie auf die Möglichkeit hingewiesen, dem FFGO beizutreten. Schöner hatte laut eigenen Aussagen triftige Gründe, bald nach ihrem Beitritt den vakant werdenden Vorsitz zu übernehmen. Schöner führte seit deren Gründung die Amberger Selbsthilfegruppe "Von Frau zu Frau" und hatte dafür mehrere Ideen, die ihr als Vorsitzende des FFGO leichter realisierbar schienen. Ihre erklärten Ziele als Vorsitzende sind: "Ich würde gern den Verein mehr publik machen, damit die Menschen wissen, welche Mittel Kranken und Gesunden zur Verfügung stehen und wie sie damit umgehen können und sollen."

Als Erfolge verbuchte sie Aktivitäten, die in ihrer Amtszeit zu bestehenden Projekten hinzugekommen sind: Schminkkurse für Frauen, die durch Chemotherapie Haare, Wimpern oder Augenbrauen verloren haben; Kochen nach Vorgaben der Traditionellen Chinesischen Medizin und die Herz-Kissen-Aktion. Als Herzenswunsch bezeichnet sie das Projekt Integrative Onkologie am Klinikum, an dessen Realisierung der FFGO 2015 federführend beteiligt gewesen sei. Zur Realisierung war 2017 die Umbenennung von Förderverein Frauengesundheit in Förderverein Familiengesundheit Oberpfalz notwendig.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.