Gemeinsam mit dem Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg, Thomas Dickert, hat er sich laut einer Pressemitteilung in Gesprächen mit Direktor Wolfgang Gründler und dessen Mitarbeitern über aktuelle Themen rund um die Digitalisierung der Justiz ausgetauscht.
Eisenreich: "Die fortschreitende Digitalisierung ist Teil unserer Lebenswirklichkeit. Sie betrifft Staat, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen." Auch für die Justiz gelte: "Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen, ohne die Risiken aus dem Blick zu verlieren." Eine Schlüsselrolle nähmen der elektronische Rechtsverkehr und die elektronische Akte ein. Der Minister: "Hier haben wir schon gute Fortschritte gemacht. Bei unseren Pilotprojekt-Gerichten in Landshut, Regensburg und Coburg sind bereits über 20 000 Verfahren rein elektronisch bearbeitet worden."
Die Erfahrung habe gezeigt: Die elektronische Akte bewähre sich im Praxiseinsatz. "Wir werden bei der Digitalisierung auch die nächsten Schritte entschlossen anpacken", sagte Eisenreich und ergänzte: "Die Digitalisierung in der Justiz bleibt eine große Herausforderung: Wir müssen 127 Standorte mit etwa 15 000 Arbeitsplätzen ausstatten." Direktor Wolfgang Gründler werde sich und seiner Amberger Mannschaft dieser Aufgabe mit großem Engagement annehmen.
Das IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz ist zentral für die Entwicklung und den Einsatz von Informationstechnik bei den bayerischen Gerichten und Staatsanwaltschaften und damit für etwa 13 500 IT-Anwender zuständig. Es ist für die Planung, Konzeption, Koordination, Umsetzung und das Controlling der IT-Projekte verantwortlich. Dazu gehören zum Beispiel der Betrieb der Technik, die Entwicklung, Einführung und Pflege justizspezifischer Software, die IT-Schulung der Anwender, die Beschaffung sowie die Ausstattung aller hierfür geeigneten Arbeitsplätze mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik.













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