Amberg
20.06.2023 - 12:31 Uhr

Junggesellenabschied auf der Reeperbahn wird ein teurer Spaß

Ob es der Bräutigam oder einer seiner Begleiter war, der auf der Reeperbahn über den Tisch gezogen wurde, dazu schweigt die Pressemeldung der Amberger Polizei. Fest steht aber, dass dieser Junggesellenabschied kräftig in die Hose ging.

Ein Cocktailglas steht auf einem Tisch vor einem Lokal auf der Großen Freiheit nahe der Hamburger Reeperbahn. Ob der Junggesellenabschied mit Amberg-Sulzbacher Beteiligung feuchtfröhlich war, ist nicht überliefert. Klar ist aber, dass am Tag danach die Ernüchterung kam. Archivbild: Jonas Walzberg/dpa
Ein Cocktailglas steht auf einem Tisch vor einem Lokal auf der Großen Freiheit nahe der Hamburger Reeperbahn. Ob der Junggesellenabschied mit Amberg-Sulzbacher Beteiligung feuchtfröhlich war, ist nicht überliefert. Klar ist aber, dass am Tag danach die Ernüchterung kam.

Junggesellenabschiede nehmen ja gelegentlich sehr abenteuerliche Formen an. Auch von dem, der eine Truppe um einen 26-Jährigen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach am vergangenen Wochenende nach Hamburg führte, werden die Teilnehmer noch viele Jahre erzählen.

Ein Ziel des geselligen Ausflugs war laut Pressebericht der Polizeiinspektion Amberg die Reeperbahn. Dort wollte einer aus der Gruppe offenbar das mit der käuflichen Liebe mal ausprobieren. Die Polizei bleibt auch hier diskret: "Für wen oder wie der vereinbarte Liebesdienst aussah, ist unbekannt." Dass aber 200 Euro als Entlohnung dafür vereinbart wurden, das hält die Polizei als Faktum fest.

2000 statt 200 Euro

Als Zahlungsart wählte man die EC-Karte. Bei diesem Vorgang verschwand dann die Karte kurz aus den Augen des Inhabers, des erwähnten 26-Jährigen. Er erlebte am Folgetag eine böse Überraschung: Statt der vereinbarten 200 wurden ihm 2000 Euro von seinem Girokonto abgebucht.

Die Polizei in Amberg hat den Fall erst einmal nur aufgenommen. Mit den Ermittlungen sind ihre norddeutschen Kollegen beschäftigt, die bei solchen Angelegenheiten deutlich mehr Erfahrung haben: "Die Beamten des Polizeikommissariats 15 in Hamburg, besser bekannt als Davidwache, werden sich nun mit dem Fall beschäftigen."

 
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