Update 06.06.2018 - 16:55 Uhr
AmbergOberpfalz

Aus Kaninchen wird Schildkröte

Für Kaninchen kann die pralle Sonne schnell zum lebensbedrohlichen Problem werden. Schildkröten dagegen lieben heiße Temperaturen. Das wollte eine 30-Jährige Ambergerin gar nicht einsehen, als sie am Dienstag die Polizei verständigte.

Symbolbild
von Wolfgang RuppertProfil

(pwpt) Keine langen Ohren und dafür ein Panzer? Klingt eigentlich nicht nach einem Kaninchen. Einer 30-jährigen Ambergerin schienen die Hinweise darauf, dass es sich bei den Tieren um kriechende Exemplare und nicht um Rammler handelt, wohl entgangen zu sein. Sie machte sich Sorgen um vermeintliche Kaninchen, die scheinbar schutzlos der stechenden Nachmittagssonne ausgesetzt waren. Knapp dreißig Grad können für einen kleinen Nager ein qualvolles Ende bedeuten. Nur war sie wohl mit ihrem Notruf zu voreilig.

Bei genauerer Betrachtung stellte sie fest, dass es sich bei den Tieren um nur ein einziges handelte. Zudem war es kein Mümmelmann, der in der prallen Sonne schwitzen musste, sondern eine Schildkröte, der solche Temperaturen gar nicht schaden. Davon ließ sich die Frau nicht beirren und bestand weiter darauf, dass eine Streife vorbeikommt und dem Tier helfen muss. Zu ihrer großen Enttäuschung stellte die Polizei vor Ort dann aber nur fest, dass die Panzerechse artgerecht gehalten wird und dass nichts weiteres unternommen werden muss. Wie es im Pressebericht der Polizei heißt, war die 30-Jährige mit dem Ergebnis ziemlich unzufrieden.

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