"Wir haben einen moderaten Anstieg zu verzeichnen", sagt Sandra Dietl, Sprecherin des Klinikums St. Marien. Vor allem ältere Patienten seien mit hitzebedingten Beschwerden in die Notaufnahme gekommen. Wobei es generell sehr schwer sei, die Symptome auf das Wetter zu schieben. "Viele haben schon zahlreiche Vorerkrankungen, da kommt die Hitze noch dazu." Oft gehe die Hitze auf das Herz, solche Patienten würden stationär aufgenommen und einige Zeit auf der Chest Pain Unit überwacht.
Darüber hinaus habe es einige ältere Patienten gegeben, die offensichtlich dehydriert gewesen sein. Auch denen habe man in Form von Infusionen geholfen. Jüngere Leute kommen nach der Erfahrung von Marc Bigalke, dem ärztlichen Leiter der Notaufnahme, eher nicht ins Kliniken. "Die lösen das meist ambulant beim Hausarzt", sagt Sandra Dietl. Wer bei den aktuellen Temperaturen nicht genug trinkt, so das Fazit, bekommt irgendwann einmal Probleme mit dem Kreislauf.
Auf die örtlichen Getränkemärkte herrscht daher seit Hoch Ulla ein regelrechter Run. Gefragt ist vor allem Mineralwasser - und das in großen Mengen. "Wir verkaufen deutlich mehr in diesen Tagen", sagt Jürgen Morawitz von Getränke Hausler in der Merianstraße. Trotzdem: Der Nachschub ist hier wie in anderen Märkten kein Problem. Außer Mineralwasser verkauft Morawetz auch andere Erfrischungsgetränke in großer Zahl. "Bier geht natürlich weiterhin sehr gut", ergänzt der Getränkehändler. Zahlreiche Grillfeste in der Region wollen schließlich versorgt sein.
Eine Besonderheit ist für den Getränkehändler das Radler. "Im Winter geht das praktisch überhaupt nicht", erzählt Jürgen Morawitz. Um dann im Sommer regelrecht zur Mangelware zu werden. Was nicht am Radler an sich liegt, wie der Händler weiß. Engpässe gibt es auch in diesem Jahr bei den 0,3-Liter-Flaschen, in welche vor allem die Brauereien Winkler und Bruckmüller ihre bei den Leuten in Amberg und Umgebung sehr beliebten Radler einfüllen. Eine schnelle Rückgabe des Leerguts wäre von daher sehr hilfreich.













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