"Club der roten Bänder": Wenige Wochen bevor Leo, Jonas, Emma, Alex, Hugo und Toni zum "Club der roten Bänder" werden und Seite an Seite ihren Krankenhausalltag bestreiten, durchleben sie unabhängig voneinander schwere Schicksalsschläge. Allen voran Leo und dessen Familie: Nach einer Krebsdiagnose muss ihm nicht nur das Bein amputiert werden, auch seine Mutter stirbt an den Folgen eines wiederkehrenden Tumors. Derweil bekommt die essgestörte Emma Probleme mit der Polizei. Jonas' Bruder wiederum hört selbst dann nicht auf, ihn zu schikanieren, als dieser mit einer schlimmen Krankheitsdiagnose konfrontiert wird. Alex leidet unter dem Weggang seiner Mutter. Der autistische Toni versucht verzweifelt, Freunde zu finden und Hugo liegt nach einem Unfall im Koma. (dpa)
(Regie: Felix Binder; mit Tim Oliver Schultz, Jürgen Vogel, Luise Befort; 113 Minuten; ab 12)
"Alita: Battle Angel": Zwei Jahrzehnte hat "Avatar"-Regisseur James Cameron den Manga-Stoff für "Alita: Battle Angel" verwahrt. Doch zu viele andere Projekte hinderten ihn daran, sein Drehbuch um das Cyborg-Mädchen mit den großen Augen und der Kraft einer Killermaschine selbst umzusetzen. Nun hat Robert Rodriguez ("Sin City 2", "From Dusk Till Dawn") die Comic-Vorlage zu einem 3D-Film gemacht. Hinter der künstlichen Stirn von Alita (Rosa Salazar) steckt ein menschliches Gehirn. Alles andere, was Dr. Dyson Ido (Christoph Waltz) darum zusammenbaut, ist pure Kraft und Energie. Ihre Vergangenheit als Kampfroboter ist Alita zunächst verborgen. Doch im täglichen Einsatz für Gerechtigkeit und gegen brutale Machthaber findet sie zu ihren Ursprüngen zurück. Ihre Gegenspieler setzen rasch alle Hebel und Cyborgs in Bewegung, um Alita mit aller Gewalt zu stoppen. (dpa)
(Regie: Robert Rodriguez; mit Rosa Salazar, Christoph Waltz, Jennifer Connelly, Mahershala Ali, Ed Skrein; 122 Minuten; ab 12)
"Sweethearts": Vergangenes Jahr war Karoline Herfurth noch "Die kleine Hexe". Nun kehrt sie in ihrem eigenen Film auf die Leinwand zurück. In ihrer zweiten Regiearbeit "Sweethearts" spielt sie die überdrehte Franny, die zufällig der Diamantenräuberin Mel in die Quere kommt und von dieser als Geisel genommen wird. Keine gute Wahl. Denn Franny hat eine Panik-Attacke nach der anderen, hyperventiliert, schreit und redet in einem fort. Hannah Herzsprung als Mel ist ziemlich genervt, doch einfach freilassen will sie die Frau dann doch nicht. Zu allem Überfluss kommt noch eine zweite Geisel hinzu - es ist der Polizist Harry, gespielt von Frederick Lau, der Franny eigentlich befreien wollte. In weiteren Rollen spielen Anneke Kim Sarnau als knallharte Polizistin und Ronald Zehrfeld als lokaler Unterweltboss Frank Gatsky, der Mel und ihrer hochkarätigen Beute auf den Fersen ist. (dpa)
(Regie: Karoline Herfurt; mit Hannah Herzsprung, Ronald Zehrfeld, Frederick Lau; 107 Minuten; ab 12)
"Die Blüte des Einklangs": Juliette Binoche zieht es tief in Japans Wälder hinein: Im neuen Film "Die Blüte des Einklangs" sucht sie nach einer mysteriösen Pflanze, die Ängste verschwinden lassen soll. Dabei trifft sie auf den Einsiedler Tomo (Masatoshi Nagase). Obwohl sich beide kaum verständigen können, entwickelt sich eine zarte Beziehung. Regisseurin Naomi Kawase ("Kirschblüten und Rote Bohnen") zeigt Aufnahmen von wankenden Bäumen, großen Farnen und rauschenden Blättern. Sie erzählt eine Art japanisches, esoterisches Märchen. (dpa)
(Regie: Naomi Kawase; mit Juliette Binoche, Masatoshi Nagase, Takanori Iwata, Mirai Moriyama; 110 Minuten, ohne Altersbeschränkung)
"Happy Death Day 2U": Bald zwei Kinojahre her ist es, dass die junge Studentin Tree auf großer Leinwand ein und denselben Tag immer wieder und wieder durchleben musste. Dass der Tag zudem auch noch immer wieder mit ihrem Tod endete, herbeigeführt durch einen unheimlichen, einen maskierten Mann, hat die Sache noch zusätzlich verunschönt. Derart viele Horrorfans wollten diese Geschichte miterleben, dass der Film weltweit deutlich mehr als 100 Millionen US-Dollar einspielte. Und das bei einem geschätzten Budget von nur rund 5 Millionen Dollar. Nun geht Trees Leidensgeschichte in eine zweite Runde. Wieder sieht sich die arme Studentin in einer Zeitschleife gefangen - mit einem, allerdings nicht ganz irrelevanten Unterschied: Der Mann mit dem kugelrunden Babymaskengesicht hat es diesmal nicht nur auf Tree, sondern auch auf all die Menschen um sie herum abgesehen. (dpa)
(Regie: Christopher Landon: mit Jessica Rothe, Israel Broussard, Ruby Modine; 100 Minuten, ab 12)
"Ailos Reise": "In Lappland erzählt man den Kindern, dass ein neugeborenes Rentier um zu überleben, fünf Minuten Zeit hat, um sich auf die Beine zu stellen und fünf Minuten, um zu lernen wie man rennt und schwimmt": Der Film von Regisseur Guillaume Maidatchevsky erzählt die Geschichte eines Rentiers namens Ailo. Ailo muss sich nach seiner Geburt in der unwirtlichen und zugleich wunderschönen Natur Lapplands behaupten, wenn auch flankiert vom Rest seiner Herde. Im Dokumentarfilm zu sehen sind Nordlichter und Schneemassen, Polarfüchse und Lemminge, Adler und Wölfe, Eichhörnchen und Hermeline und viele andere Naturbewohner mehr. Ein ganzes Jahr lang begleitete die französisch-finnische Koproduktion Ailo. (dpa)
(Regie: Guillaume Maidatchevsky; 86 Minuten, ohne Altersbeschränkung)













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