Amberg
28.02.2021 - 13:13 Uhr

Die Klagemauer in der Amberger Basilika - ein Ort für persönliche Gebete

In der Basilika St. Martin wird gemauert: „Mit dem Aufbau einer kleinen Klagemauer wollten wir gerade zur Fastenzeit einen besonderen Ort für die Gläubigen und deren Gebet schaffen“, sagt der Amberger Stadtpfarrer Thomas Helm.

Inspiriert von der Klagemauer in Jerusalem hat Stadtpfarrer Thomas Helm spontan heuer eine Fastenaktkion initiiert, für die eine kleine Klagemauer im Eingangsbereich der Basilika aufgebaut wurde.Dadurch haben die Gläubigen in der Fastenzeit einen konkreten Ort für eine kleine stille Einkehr, bei der sie die Möglichkeit haben, mit Gott über eine direkte Nachricht in Kontakt zu treten und ihre Seele von Sorgen, Nöten und Ängsten zu befreien Bild: ads
Inspiriert von der Klagemauer in Jerusalem hat Stadtpfarrer Thomas Helm spontan heuer eine Fastenaktkion initiiert, für die eine kleine Klagemauer im Eingangsbereich der Basilika aufgebaut wurde.Dadurch haben die Gläubigen in der Fastenzeit einen konkreten Ort für eine kleine stille Einkehr, bei der sie die Möglichkeit haben, mit Gott über eine direkte Nachricht in Kontakt zu treten und ihre Seele von Sorgen, Nöten und Ängsten zu befreien

Inspirieren ließ sich Stadtpfarrer Helm nach seinen Aussagen zu dieser Fastenaktion von der 48 Meter langen und 18 Meter hohen Klagemauer in Jerusalem. Sie ist die wichtigste religiöse Stätte für Juden. „Täglich kommen zahlreiche Menschen an die Klagemauer, um hier zu beten, viele darunter schreiben ihre Gebete, Wünsche, Anliegen, aber auch ihren Dank auf kleine Zettel, rollen diese zusammen und stecken sie in die Ritzen und Spalten der Mauer“, erläutert Helm.

Diesen schönen und wertvollen Brauch wollte er nach seinen Aussagen im Rahmen einer Fastenaktion heuer aufgreifen und so sei kurzerhand eine kleine Klagemauer aus Ziegelsteinen im Eingangsbereich der Basilika aufgebaut worden. „Die Klagemauer wird in der Fastenzeit zum konkreten Ort für eine kleine stille Einkehr, bei der die Gläubige die Möglichkeit haben, mit Gott über eine direkte Nachricht in Kontakt zu treten und die Seele von Sorgen, Nöten und Ängsten zu befreien, aber auch zu danken“, macht Stadtpfarrer Helm bewusst. Er ermuntert die Gläubigen, die etwas auf dem Herzen haben, ihr Anliegen auf einen Zettel zu schreiben und diesen in einen Spalt der Klagemauer zu stecken. Der Stadtpfarrer informiert, dass alle Zettel in der Osternacht ungelesen im Osterfeuer verbrannt werden als Zeichen dafür, dass Gott all unsere Gebete annimmt und erhört. "Wenn auch oft anders als wir denken", macht Stadtpfarrer Helm bewusst.

Für die Einhaltung der Hygieneregeln ist mit Desinfektionsspray und ausreichend desinfizierten Stiften auf einem Tischen an der Klagemauer gesorgt.

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Amberg23.11.2020
 
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