24.07.2020 - 14:22 Uhr
AmbergOberpfalz

Klasse Leistungen an der Schönwerth-Realschule

(Corona-)Not macht erfinderisch. Auch an der Staatlichen Realschule in Amberg musste die übliche große Entlassfeier entfallen. Stattdessen wurden im Stundentakt die Zeugnisse klassenweise verteilt.

Vier Mädchen schafften die besten Schulabschlüsse an der Staatlichen Realschule (von links): Erika Deichmann, Noa Härlin, Paula Gleixner und Pauline Meiller. Ihnen gratulierten die stellvertretenden Schulleiter Andreas Rupprecht (links) und Michael Brunner.
von uscProfil

Ein Sonderlob bei der Zeugnisübergabe an der Staatlichen Realschule in Amberg erntete die 10c, die gleich vier Abschlussbeste aller Absolventen stellte, nämlich zwei mit 1,00 und zwei mit 1,17. Stellvertretender Schulleiter Andreas Rupprecht konnte mit der Gesamtleistung bei der Abschlussprüfung 2020 durchaus zufrieden sein. Von den 140 Absolventen haben 138 erfolgreich abgeschlossen, 15 Mal mit einer Note 1,50 und besser (10,71 Prozent) und gar 39 Mal mit einer 1 vor dem Komma (27,86 Prozent). „Auch in schwierigen Zeiten lief es an der Schule gar nicht so schlecht, auch verglichen mit anderen Schulen“, versicherte deshalb Konrektor Andreas Rupprecht.

Unter Beachtung der Hygienevorschriften erhielten die Abschlussklassen in der neuen Aula, meist in Begleitung ihrer Eltern, im Stundentakt die begehrten Zeugnisse. Per Videobotschaft gratulierten Ministerpräsident Markus Söder und Ambergers OB Michael Cerny. Es sei schwieriger denn je gewesen, angesichts der Corona-Pandemie die Qualität bei den Abschlüssen zu halten, räumte Söder ein. Mit dem Erwerb der Mittleren Reife hätten die Absolventen ein gutes Fundament für ihr weiteres Leben geschaffen, sagte Cerny. Er würdigte die Leistungen in der aktuelle Sondersituation beim Unterricht sowohl von Lehrern als auch Schülern. Es würde ihn und den Landrat freuen, wenn die jungen Leute nach Ende ihrer Ausbildung in Amberg oder im Landkreis bleiben würden.

Zweitem Konrektor Michael Brunner zufolge seien auch an der Realschule durch den Ausbruch der Coronapandemie alle Pläne über den Haufen geworfen worden. Umso mehr war er von den schulischen Leistungen angetan: „Ihr habt einen Wahnsinnsabschluss gemacht“, attestiere er der „Spitzenklasse“, der 10c. Klassleiter Oliver Ertel räumte ein, dass er von der Absage der Wien-Fahrt ebenso enttäuscht gewesen sei wie die Klasse selbst. Ertel machte „seiner“ Klasse das Kompliment, bei allen Lehrern einen positiven Eindruck hinterlassen zu haben.

Normalerweise, so Rupprecht, würde die Schule an diesem Tag ihre Besten auf der Bühne des ACC mit Sonderpreisen des Elternbeirats auszeichnen. In diesem Jahr wären 15 Schulbeste geehrt worden, davon neun aus der 10c, die einen besseren Schnitt als 1,50 haben.

Viel Beifall gab es für die vier jungen Damen aus der 10c, die als Schulbeste abgeschnitten haben, nämlich Paula Gleixner und Pauline Meiller mit jeweils 1,0 sowie Erika Deichmann und Noa Härlin mit jeweils 1,17. Eine besondere Ehrung erfuhr überdies die beste Französisch-Schülerin des Jahrgangs, Paula Gleixner. Sie erhielt von der Deutsch-Französischen Gesellschaft eine Urkunde und das Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.

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