18.11.2018 - 18:34 Uhr
AmbergOberpfalz

Klösterliche Weihnacht mit Hänsel und Gretel

Ein niedlicher Hänsel und eine süße Gretel, Barbara Söllner als Hexe, die keine ist, Märchenerzähler Reinhold Escherl, echte Knusperhäuschen und ein Märchen-Musical: Die Klösterliche Weihnacht wartet wieder mit vielen Attraktionen auf.

Hänsel und Gretel kommen auch zur Klösterlichen Weihnacht: Der sechsjährige Clemens Gerl und seiner dreieinhalbjährige Schwester Greta aus Freudenberg schlüpfen in die Rolle der beliebten Märchenfiguren.
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Termine dieses etwas anderen Weihnachtsmarktes im Kurfürstlichen Zeughaus (Zeughausstraße) in Amberg sind die Samstage 8. und 15. Dezember. Schirmherr ist Landrat Richard Reisinger.

Die erwähnten Knusperhäuschen haben es in sich: In drei von ihnen sind Ein- Gramm-Goldbarren (gesamt rund 150 Euro), in sechs Kinderschmuck aus Gold (gesamt etwa 400 Euro) versteckt. Versteigert werden die Häuschen (Limit 20 Euro) am zweiten Samstag, 15. Dezember, ab 14 Uhr von König Ruprecht (Michael Koller) höchstpersönlich. Die Goldbarren hat die Sparkasse Amberg-Sulzbach gespendet. Die Lebkuchenhäuschen haben Schüler der 10. NBK-Klasse (Nahrung, Bäcker, Konditoren) des Beruflichen Schulzentrums Amberg unter Leitung von Fachoberlehrer Marco Rom gefertigt. Das Berufliche Schulzentrum Amberg ist zuständig für die Landkreise Amberg-Sulzbach, Schwandorf und Neumarkt und die jeweiligen Städte. Spender von Häuschen sind außerdem die Konditoreien Weber (Ammerthal), Dobmeier (Amberg) und Heldrich (Edelsfeld). Die schönsten Häuschen werden von einer Jury prämiert und zugunsten der Klöster und Hilfsorganisationen der Klösterlichen Weihnacht versteigert.

Der Freudenberger Schauspieler Reinhold Escherl erzählt das Märchen von Hänsel und Gretel. Die ebenso bekannte Barbara Söllner kommt als Knusperhexe, verschenkt ihre letzten Kostbarkeiten aus ihrer Schatztruhe - und versichert, dass es keine Hexen gibt. Daneben gibt es viele Angebote für Kinder, zum Beispiel Hexenhäuschen aus Keksen basteln, eine Sonderpräsentation des Don-Bosco-Verlages mit den schönstem Märchen, Märchenfiguren von Helga Mauritz, Märchenplätzchen und eine Modelleisenbahn.

Klösterliche Weihnacht im Amberger Zeughaus:

Eröffnung ist am Samstag, 8. Dezember, um 11 Uhr, mit dem Entzünden der zweiten Adventskerze, Landrat Richard Reisinger, Guardian Seraphim vom Mariahilfberg, König Ruprecht mit Gefolge und Bischof Nikolaus als Gabenbringer (jeweils Michael Koller), der Ensdorfer Volksmusik, der Liedertafel 1877 Amberg und dem Kindergartenchor Marienheim. Josef-Voit-Schüler aus Freihung präsentieren ein Märchen-Musical und eine ungewöhnliche Vorführung zur Musik von Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ (Einstudierung Mariola Schertl, Leitung Rektorin Ulrike Frank).

Der bunte Weihnachtsmarkt bietet am 8. und 15. Dezember Schönes und Leckeres, Außergewöhnliches und Traditionelles; aus Afrika, Asien, Italien und der Oberpfalz. Während der Nachmittag des 15. Dezembers ganz dem Märchen gewidmet ist, beginnt um 9 Uhr das Hildegard-Frühstück (7,50 Euro) mit Dinkelkaffee, Fencheltee, Dinkel-, Galgant- und Quendelgebäck sowie weiteren Spezialitäten, aber auch Habermus, Wermut- und Hirschzungen-Elexiere und Petersilienhonigtrank. Die anschließende Sprechstunde mit Hildegard-Expertin Johanna Eisner, Haunritz (bis 12 Uhr), ist zugeschnitten auf Kinder sowie Erwachsene, von Bauchwehsuppe bis Fiebermittel. Der Sozialdienst katholischer Frauen bietet Tee, Kaffee, Gebäck aus Dinkelmehl, Rinderbrühe mit Dinkel-Leberknödel, Oberpfälzer Kartoffelsuppe, Quittenmus, Petersilientrank und Galgantwein.

Die Klösterliche Weihnacht ist geöffnet von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Flyer liegen vielerorts auf.

Zu gewinnen: Hexengold.

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