11.07.2019 - 17:17 Uhr
AmbergOberpfalz

Knapp 70.000 Fahrer zu schnell unterwegs

Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz zieht Bilanz: Im ersten Halbjahr erwischten die Kontrolleure mehr als 69.000 Autofahrer, die zu schnell waren. Darunter zwei mit einer sehr hohen Geschwindigkeitsüberschreitung.

Bitte lächeln! Wer geblitzt wird, kann über die beiden Wörter eher nicht lachen. Knapp 70 000 Mal war das im ersten Halbjahr im Zuständigkeitsbereich des Zweckverbandes Kommunale Verkehrssicherheit der Fall.
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

Wer im Verbandsgebiet, das sich bei der Kontrolle des fließenden Verkehrs auf mittlerweile 65 Gemeinden erstreckt, zu schnell unterwegs ist und dabei geblitzt wird, muss mit Sanktionen rechnen - vom Verwarnungs- oder Bußgeld über Punkte in Flensburg bis zum Fahrverbot. Seit Jahresbeginn erfassten die Mitarbeiter des Verbandes insgesamt knapp 70.000 Verstöße gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen.

"Wir wollen nicht möglichst viele Verstöße aufnehmen, sondern diese immer weniger werden lassen", teilt Geschäftsführer Maximilian Köckritz mit und ergänzt: "Dass wir dieses Ziel erreichen, belegen unsere Statistiken. An Orten, an denen wir regelmäßig überwachen, reduzieren sich die hohen Geschwindigkeiten immens."

Runter auf 3,5 Prozent

Bestes Beispiel: An einer Messstelle rund um eine Amberger Schule sei die Verstoß-Quote von 46 Prozent im Juni 2015 auf 3,5 Prozent im März dieses Jahres gesunken. Trotzdem werde noch immer zu oft zu schnell gefahren - wie diese Beispiele aus dem Juni beweisen: In Bruck in der Oberpfalz wurde ein Motorradfahrer mit 190 Kilometer pro Stunde gemessen. Erlaubt waren jedoch nur 80.

Ebenfalls auf einem Zweirad war ein Mann in Neumarkt unterwegs, der mit 82 km/h durch eine Tempo-30-Zone fuhr. Beide Überschreitungen fanden in den Feierabendstunden zwischen 17 und 18.30 Uhr statt. "Solche gravierenden Überschreitungen zeigen ganz klar, wie sinnvoll und notwendig eine Verkehrsüberwachung ist, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten", ergänzt Maximilian Köckritz in seiner Bilanz.

Bis zu 600 Euro

Die Fahrzeugführer müssen mit einem Bußgeld von bis zu 600 Euro sowie jeweils zwei Punkten im Verkehrszentralregister sowie einem Fahrverbot von zwei beziehungsweise drei Monaten rechnen.

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