09.10.2020 - 15:16 Uhr
AmbergOberpfalz

Kommentar: Keiner will einen zweiten Lockdown

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Mit einer Allgemeinverfügung reagiert die Stadt Amberg auf den steigenden Corona-Warnwert. Angst haben jetzt vor allem berufstätige Eltern. Das Stichwort heißt: "Homeschooling". Ein Kommentar von Andrea Mußemann

Symbolbild. In Amberg gilt wieder Maskenpflicht während des Unterrichts.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Mit einem unguten Gefühl starteten die Amberger Eltern in den Freitag. Warum? Der am Donnerstag prognostizierte Anstieg des Corona-Frühwarnwertes bestätigte sich erwartungsgemäß. Nicht lange auf sich warten ließen deshalb auch am Vormittag schon die Mitteilungen aus den Schulen. Zwischen den angekündigten Regelungen zum Distanzunterricht, Hygieneplänen und vorausschauenden Gruppeneinteilungen schwebte das Wort „Homeschooling“ wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der berufstätigen Mütter und Väter. Aber nicht nur in den Familien bereitet der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz Kopfzerbrechen. Auch Angehörige von Menschen in Seniorenheimen haben Angst vor einer zweiten Welle und der damit einhergehenden Beschränkung für Besuche. Die unfreiwillige Isolation sitzt aber nicht nur bei Kindern und Senioren noch tief in den Knochen. Gerade dort, wo seit Monaten Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden, sinkt mit steigender Sieben-Tage-Inzidenz das Verständnis für rauschende Privatpartys und ausufernde Treffen.

Was wir jetzt im Alltag beachten müssen

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