18.02.2021 - 16:17 Uhr
AmbergOberpfalz

Kommentar: Mit dem Warten auf den Impftermin wächst die Ungeduld

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Immer noch sind ein Großteil der Menschen über 80 in Amberg und Amberg-Sulzbach, die nicht in Heimen wohnen, nicht geimpft. Die fehlenden Impfdosen schüren Unmut und sorgen für Verunsicherung.

Eine Seniorin wartet auf ihren Impftermin.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Geht es bei den Corona-Impfungen mit rechten Dingen zu? Bayernweit geraten Kommunalpolitiker, ein Bischof oder zuletzt Angehörige von Pflegepersonen in einem Nabburger Altenheim in den Fokus. Der Vorwurf: Sie haben sich impfen lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe gewesen wären. Solche Nachrichten dienen auch dazu, dass andere Berufsgruppen zurecht hellhörig werden: ambulante Pflegekräfte, Fachärzte, Erzieher, pflegende Angehörige, Lehrer - und natürlich die Senioren, die zuhause wohnen. Hinzu kommt die Angst vor den unterschiedlichen Impfstoffen, der Verweis auf den vermeintlich besseren, nach dem Motto: "Wenn aber das Küchenpersonal oder die Verwaltungskräfte aus dem Heim XY diesen Impfstoff bekommen haben, will ich den auch." Die Gerüchteküche köchelt munter vor sich hin.

Auch in Woche 7 seit Start der Impfungen in Amberg gibt es viel zu wenig Impfdosen für die Menschen in der Gruppe 1. Das sorgt für Ungeduld bei denen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als dass ihr Leben in die Normalität zurückkehrt. Für viele Geimpfte könnte die Pandemie ihren Schrecken verlieren.

Menschen über 80 fragen sich, wann ihr Impftermin ist

Amberg
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