Amberg
08.09.2022 - 10:25 Uhr

Kreditkartenbetrug: Urlaub wird 700 Euro teurer

Ein falscher Name in der Buchungsbestätigung. Diesen Umstand nutzten Betrüger, um einen 81-Jährigen aus Amberg um 700 Euro zu bringen.

Erst als ein Brief den Senior erreichte, wurde er stutzig und bemerkte die Betrugsmasche. Symbolbild: Friso Gentsch/dpa
Erst als ein Brief den Senior erreichte, wurde er stutzig und bemerkte die Betrugsmasche.

Es wird ein Mehrgenerationen-Urlaub – jedoch etwas teurer als anfänglich veranschlagt. Für die gemeinsame Auszeit leitete ein 81-jähriger Senior alles in die Wege. Über einen renommierten Reiseveranstalter wurde alles abgewickelt. Bei der zugestellten Buchungsbestätigung stellte er jedoch fest, dass der Name des Enkels fehlerhaft war.

Eigeninitiativ wollte der Rentner diesen Fehler direkt bei der Fluggesellschaft beheben und wählte eine Servicenummer, die er im Internet recherchierte hat. Eine Dame versprach ihm, gegen eine geringe Gebühr zu helfen. Gutgläubig gab der Mann seine Kreditkartendaten in eine zuvor runtergeladene App ein.

Im Nachgang stellte er mehrere Abbuchungen auf seinem Konto fest, die er so nicht getätigt hatte. Außerdem sollte der 81-Jährige Codes freischalten, die ihm postalisch zugesandt wurden. Hierfür erhielt er sogar nochmals einen Anruf der unbekannten Dame. Misstrauisch kam er ihrem Wunsch nicht nach. Weiterer Ärger stand ins Haus, da mit seinen Daten mehrere Konten für Kryptowährungen eröffnet wurden. „Letztendlich hat der Mann einen finanziellen Schaden von ungefähr 700 Euro erlitten, den er hoffentlich im anstehenden Urlaub etwas vergessen kann“, heißt es im Pressebericht der Polizeiinspektion Amberg. Die Namensberichtigung des Enkels wurde durch die unbekannte Callcenter-Assistentin natürlich nicht behoben.

 
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