18.01.2019 - 15:00 Uhr
AmbergOberpfalz

Kunst aus Périgueux in der Stadtgalerie

Von Aquarell bis Pastell, von Mischtechnik bis Acryl, von Speckstein bis Metall: Einen Querschnitt ihres Schaffens zeigen 18 Künstler aus Frankreich derzeit in der Stadtgalerie. Zwei von ihnen sind zur Vernissage angereist.

Zur Vernissage von "Corps et Ames" (Körper und Seelen) kommen viele Interessierte in die Stadtgalerie Alte Feuerwache.
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Die Ausstellung, die am Donnerstagabend in der Alten Feuerwache eröffnet wurde und die bis 24. Februar dort zu sehen ist, ist mehr als "nur" eine Kunstschau. Sie ist auch der Beweis einer funktionierenden Städtepartnerschaft. Denn die Künstler kommen aus Périgueux, sind im dortigen Kunstverein "La Societé des Beaux-Arts du Périgord" organisiert. Für die Schau in der Partnerstadt Amberg haben sie eine kleine Auswahl ihrer Werke unter dem Titel "Corps et Ames" (Körper und Seelen) zusammengestellt.

Angereist ist dazu am Dienstag eine kleine Delegation aus Frankreich mit Thierry Cipièrre, beigeordneter Bürgermeister und zuständig für Vereine, Sport und Gesundheit, und dessen Frau Patricia an der Spitze. Die Ausstellung sei ein Zeichen, dass die Städtepartnerschaft funktioniert, sagte Oberbürgermeister Michael Cerny und freute sich, "dass die Kunst im Mittelpunkt steht". Amberg und Périgueux hätten Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Genau diese Vielfalt mache Europa aus, betonte er.

Genauso sah es Thierry Cipièrre, der aber warnte: "In bewegten politischen Zeiten müssen wir besonders wachsam sein." Freiheit und Demokratie seien zerbrechliche Werte. Demokraten aller Länder müssten unaufhörlich gegen den Faschismus kämpfen. Die Kultur sah er als wichtiges Mittel, um den Horizont zu erweitern und Vorurteile abzubauen. Stolz und dankbar, in Amberg ausstellen zu dürfen, zeigte sich Sigrid Ain, eine der beteiligten Künstler. Sie hoffe auf viele Besucher, die die Ausstellung sehen wollen, sagte sie. Und sie äußerte einen Wunsch: Dass Amberger Künstler nach Périgueux kommen und dort ihre Werke zeigen. Nach dem offiziellen Teil fanden die Gäste Zeit, über Kunst zu plaudern, ebenso über vielfältige Verbindungen zwischen Amberg und Périgueux.

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