30.07.2018 - 13:46 Uhr
AmbergOberpfalz

Landkreis Amberg-Sulzbach tut etwas für die E-Mobilität

Die E-Mobilität wird in Zukunft immer bedeutender werden - auch im Landkreis Amberg-Sulzbach. Dazu braucht es aber auch eine flächendeckende Versorgung mit Ladestationen.

Gruppenbild mit Ladesäule. Am Donnerstag fiel der symbolische Startschuss für die flächendeckende Versorgung des Landkreises mit Ladesäulen für die E-Mobilität.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Der Stecker wurde natürlich nur symbolisch eingesteckt, doch dahinter steht ein bestimmter Grundgedanke. 17 Gemeinden haben sich in der InAS GmbH zusammengeschlossen, um eine flächendeckende Versorgung mit Ladestationen für Elektroautos im Gebiet des Landkreises und der Stadt zu schaffen.

Damit, so Landrat Richard Reisinger, beim dazu gehörenden Pressetermin am Donnerstag, gibt es keine Ausrede mehr zu sagen, man könne beispielsweise nicht elektrisch in Schmidmühlen fahren, weil es dort keine Ladesäule gebe. Geschäftsführer der InAS ist der Riedener Bürgermeister Erwin Geitner, der am Donnerstag seine Bürgermeisterkollegen um sich scharte, um letzte Weichen zu stellen. 17 Gemeinden hätten sich für das Projekt angemeldet, die meisten von ihnen auch schon den entsprechenden Förderbescheid bekommen.

Innerhalb eines halben Jahres müsse das Projekt nun umgesetzt sein, in den Gemeinden die Infrastruktur in Sachen Ladestationen zu schaffen. Formal eingebunden sind auch die Stadtwerke in Amberg, die ein Rundum-Sorglos-Paket für die Ladesäulen bieten werden.

In einer Stadt wie Amberg sei es ja ganz leicht, mit einem Elektroauto herumzufahren, unterstrich Landrat Richard Reisinger die Dringlichkeit des Projekts. Anders sehe es auf dem flachen Land aus. "Wir laufen mit der flächendeckenden Versorgung etwas voraus", sagte Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny. Aber wenn erst einmal die Infrastruktur da sei, falle es leichter, auf die E-Moblität umzusteigen.

Die InAS ist ein Ausfluss des Elektromobilitätskonzepts, das der Landkreis Amberg-Sulzbach gemeinsam mit dem Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEN) in Ensdorf entwickelt hat. Dieses Konzept beinhaltet auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Zur Umsetzung dieses Vorhabens wurde die Gründung der InAS GmbH in Angriff genommen. Die InAS mit ihrem Geschäftsführer Erwin Geitner ist Betreibergesellschaft für die kaufmännische und technische Betriebsführung der E-Ladesäulen.

Mit von der Partie bei der InAS sind bisher Ammerthal, Auerbach, Birgland, Ensdorf, Hahnbach, Hirschau, Hohenburg, Freudenberg, Kastl, Königstein, Kümmersbruck, Neukirchen, Poppenricht, Rieden, Schmidmühlen, Schnaittenbach und Vilseck.




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