Die Katholiken feierten das Fest Allerheiligen, viele Gläubige besuchten am Nachmittag die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen. Auch die Pflege der Ruhestätten, neuer Grabschmuck und das Anzünden der Leuchten gehört zum Allerheiligen-Ritual – wie hier auf dem Katharinenfriedhof. Die brennenden Kerzen in den Laternen verwandeln die Friedhöfe am Abend in ein Lichtermeer. Auch am Freitag, dem Allerseelen-Tag, versammeln sich viele Gläubige beim Gräbergang.
Der Glaube an die Auferstehung, die Hoffnung aller Christen auf die ewige Gemeinschaft mit Gott, verbinde die Gläubigen, sagte Pfarrer Saju Thomas auf dem Friedhof in Rosenberg. Das Grab werde gleichsam zum Tor in die Ewigkeit, auf das alle Menschen zugehen. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen in Gottes Herrlichkeit sei es, die alle Angehörigen jedes Jahr an Allerheiligen auf dem Friedhof zusammenführt. Namentlich wurde in den Gottesdiensten allen Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Die Gräber wurden mit Weihrauch und Weihwasser gesegnet.
In der Basilika St. Martin in Amberg findet am Freitag um 18 Uhr ein Requiem für alle verstorbenen und gefallenen Pfarrangehörigen statt. In der Georgskirche beginnt der gleiche Gottesdienst bereits um 17 Uhr. Um 17 Uhr feiert auch die Pfarrei Herz-Jesu in Rosenberg Allerseelen, anschließend ist der Friedhofsgang vorgesehen. In St. Marien in Sulzbach ist um 18 Uhr ein Requiem, danach folgt ein Gebet vor der Fürstengruft für alle Verstorbenen.














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