14.08.2019 - 11:20 Uhr
AmbergOberpfalz

Die Linke im Kommunalwahlkampf: Lebenswertes Leben in ländlichen Regionen

Welche Politik wünschen sich die Amberger und die Bewohner im Landkreis? Diese Frage ist im Mittelpunkt der Linken-Veranstaltung "Wahlwerkstatt" gestanden, zu der Kreisverband und die Ortsgruppe Amberg-Sulzbach in Amberg eingeladen haben.

Christian Oberthür (links) vom Kreisvorstand der Linken und Ortssprecher Wolfgang Berndt fordern unter anderem auch eine sichere ärztliche Versorgung in unmittelbarer Nähe.
von Wolfgang BerndtProfil

Welche Politik wünschen sich die Amberger und die Bewohner im Landkreis? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Linken-Veranstaltung "Wahlwerkstatt", zu der der Kreisverband und die Ortsgruppe Amberg-Sulzbach in Amberg eingeladen hatten.

Ortssprecher Wolfgang Berndt und Christian Obrthür vom Kreisvorstand der Linken wollen sich in den Kommunalparlamenten dafür einsetzen, dass das Leben in den ländlichen Regionen lebenswerter und sozialer wird. Konkret wolle die Linke "bei der Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen unterstützen und die Ansiedlung von Betrieben fördern, die den Beschäftigten auch tarifliche Löhne und Gehälter zahlen", erklärte Berndt. Die Linke wolle außerdem den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und mehr Freizeitmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen schaffen sowie die Barrierefreiheit in allen öffentlichen Einrichtungen ausbauen. "Um mehr Menschen vom öffentlichen Nahverkehr zu überzeugen, sollte als erster Schritt Schülern, Studenten und finanziell Schwächeren ein kostenloser Nahverkehr ermöglicht werden", sagte Oberthür. Zudem sollten nach seiner Meinung die Bürgerbeteiligung in politischen und gesellschaftlichen Angelegenheiten erweitert werden. Bürgerversammlungen und die Einrichtung von Senioren- und Jugendbeiräten, soweit sie noch nicht etabliert sind, dienten als Beispiele dafür.

Ein Herzensanliegen der Partei ist nach Aussage Berndts die Sicherstellung und eventuelle Erweiterung der ärztlichen Versorgung. "Die Krankenhäuser in Amberg, Sulzbach-Rosenberg und in Auerbach müssen auf jeden Fall in öffentlicher Hand erhalten bleiben", betonte Berndt. "Wenn es nicht bei Lippenbekenntnissen und Sonntagsreden bleibt, und der Auftrag der bayerischen Verfassung nach Chancengleichheit in allen bayerischen Regionen verwirklicht werden soll, darf es keine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung und Schließung von kleineren Krankenhäusern geben."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.