Ein 56-jähriger Amberger fuhr mit seinem Pkw am Donnerstagmorgen in der Bayreuther Straße vor einem Lkw her. Dann wollte der Autofahrer abbiegen, dazu bremste er leicht ab. Wie die Polizei berichtet, hatte der 37-jährige Lkw-Fahrer das aber nicht mitbekommen. Er fuhr mit seiner Sattelzugmaschine auf den Pkw auf und schob ihn, ohne ihn zu sehen, vor sich her – für etwa 150 Meter. Der im Pkw sitzende Amberger hupte mehrmals, doch das blieb ebenfalls unbemerkt.
Erst als der Lkw verkehrsbedingt bremste, rutschte der Pkw nach vorne weg und kam in das Blickfeld "seines Fahrers". Daraufhin stoppte dieser sofort den Lastwagen und kümmerte sich um den Mann im Auto. Er wurde leicht verletzt und für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.
Polizeibeamte prüften den Lkw-Fahrer auf seine Verkehrstüchtigkeit. Laut Polizeisprecher Achim Kuchenbecker war er nicht alkoholisiert und hatte seine Ruhe- und Lenkzeiten eingehalten. "Aber ein Drogentest fiel positiv auf THC aus."
Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutentnahme angeordnet. Ein Ersatzfahrer übernahm den Lkw und nahm den Unfallverursacher mit nach Hause. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von circa 2000 Euro.













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