Im Vergleich zu Männern entscheiden sich demnach aber immer noch wenig Frauen für ein Ingenieurstudium. Das will die OTH ändern. Innerhalb eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts widmet sich die Hochschule der MINT-Förderung für Mädchen, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik begeistern. Bei einer Auftaktveranstaltung am Campus in Amberg wurde der erste Durchgang dieses Projekts nun feierlich eröffnet.
"Ich freue mich sehr, in diesem Projekt 33 MINT-talentierte Schülerinnen begrüßen zu dürfen. Wir haben ein tolles Programm für diese jungen Frauen zusammengestellt", sagte OTH-Präsidentin Professorin Andrea Klug vor etwa 100 Gästen im Siemens Innovatorium.
Neben den Teilnehmerinnen waren laut dem Schreiben Eltern, Lehrer, Schulleiter sowie Projektunterstützer gekommen. In ihrem Festvortrag führte Petra Lucht, Professorin am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin, in die MINT-Thematik ein.
Auf die Mädchen warten in den nächsten Monaten unter anderem diese Angebote: Forschungsworkshops, etwa einer mit dem Titel "Visualisierung von Musik" an der OTH in Weiden sowie Exkursionen ins Deutsche Museum.
Das MINT-Mädchen-Projekt richtet sich an MINT-talentierte Schülerinnen und zielt darauf ab, diese für ein MINT-Studium oder einen MINT-Beruf zu gewinnen. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 01FP1716 gefördert.















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