Der Student aus Bayreuth plädiert für ein starkes, menschliches, ökologisches und zukunftsfähiges Europa. Die Einleitung aber übernahm Stadtrat Hans-Jürgen Bumes in seiner Funktion als Kreisvorsitzender: "Für eine erfolgreiche gemeinsame Umwelt- und Naturschutzpolitik braucht es die Europäische Union. Durch das Schengen-Abkommen sichern wir unsere offene Gesellschaft, die geprägt ist von Vielfalt, Toleranz, Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaat."
Malte Gallée möchte vor allem für die jungen Menschen, für die Europa schon immer eine Selbstverständlichkeit war, eine Stimme sein und sich politisch dafür einsetzen, dass die Lebensgrundlagen auf der Erde für zukünftige Generationen erhalten bleiben. Der Kampf gegen die Klimakrise sei eine große Aufgabe für alle Parteien. Eine Million von acht Millionen Tierarten sei vom Aussterben bedroht. Mit Vernetzung könne man in Europa mehr erreichen. "Wir brauchen deshalb eine starke EU, die solch wichtige Themen gemeinsam löst", betonte Malte Gallée.
Die Marktmacht Europa wäre in der Lage, viele wichtige Kettenreaktionen zu erzeugen, etwa, indem man bei den Handelsverträgen Dinge einklagen könne, gab sich Gallée mit Blick auf Klima- und Umweltschutz überzeugt. Die EU müsse deshalb soziale und ökologische Standards bei den Einfuhren schaffen. Und: Die europäische Politik müsse helfen, die Lebensqualität in den Drittländern zu verbessern. In der Landwirtschaft müssten wichtige Umwälzungen hin zur Ökologie erfolgen. Gute Lebensmittel dürften nach Auffassung Gallées durchaus teurer werden. Den Landwirten sollen ihr Einkommen haben, ohne auf große Masse angewiesen zu sein.
Was die Plastiklawine anbelangt, sprach sich Gallée für eine europaweite Ausdehnung des Pfandsystems aus. Die Forderung gehe in Richtung biologisch abbaubares Material. Die Produkte müssten sich von Deutschland aus weltweit durchsetzen.













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