Amberg
28.10.2026 - 21:43 Uhr

Marianische Männer-Congregation Amberg feiert 400-jähriges Bestehen

Die Marianische Männer-Congregation Amberg feiert ihr 400-jähriges Bestehen mit einem Festakt und einer Messe. Zahlreiche Ehrengäste und Vertreter aus Politik und Kirche nahmen teil.

Die Marianische Männer-Congregation (MMC) Amberg hat vor Kurzem ihr 400-jähriges Bestehen gefeiert. Laut einer Mitteilung gehört die MMC zu den ältesten Institutionen in Amberg und Umgebung: Sie wurde am 28. Oktober 1626 von Jesuiten in Amberg als Laien-Organisation gegründet und seitdem ununterbrochen fortgeführt. Der Festakt begann mit einem Pontifikalgottesdienst, an dem neben Sodalen der MMC Amberg auch zahlreiche Vertreter der bayerischen Männerkongregationen und geladene Gäste teilnahmen, in der Kongregationskirche St. Georg. Hauptzelebrant war Weihbischof Reinhard Pappenberger. Er würdigte das Wirken der Sodalen der MMC über die vier Jahrhunderte des Fortbestehens. Es habe Höhen und Tiefen und immer tapfere Männer gegeben, die Glaubensverbundenheit zur Kirche und besonders zur Muttergottes Maria aufrecht erhalten hätten. Für die musikalische Umrahmung sorgten an der Orgel Bernhard Müllers und mit Trompete Franz Badura.

Zum weltlichen Teil im Kongregationssaal begrüßte Präfekt Michael Koller die Gäste, darunter Präfekten und Präsides aus verschiedenen bayerischen Städten sowie Ehrengäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Die Musikkapelle Ursensollen sorgte für die musikalische Umrahmung. Dr. Johannes Laschinger, ehemaliger Leiter des Stadtarchivs Amberg, referierte über die 400-jährige Geschichte der MMC.

Koller las die Festansprache von Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, vor. Darin übermittelte er die Glückwünsche des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und der Staatsregierung. Zweite Bürgermeisterin Birgit Fruth gratulierte im Namen der Stadt Amberg und betonte die historische Bedeutung der MMC für die Stadt.

Präfekt Stefan Burghart aus Altötting lobte die Verbundenheit der 14 bayerischen Kongregationen. Der Amberger Zentralpräses Markus Brunner dankte den Verantwortlichen für die Organisation des Jubiläumsjahres. Großen Dank richtete er an das Konsilium und die Konsultoren, die als Festausschuss das Jubiläumsjahr zusammengestellt haben. Koller lobte er als Motor und Ideengeber des Ganzen. „Amberg versteht es zu feiern“, lobte ein Gast laut Mitteilung das Festprogramm. "Was im Jahr 1626 von den Jesuiten begonnen wurde, gilt es heute der Zeit angepasst fortzuführen", wird Koller darin zitiert, "dies ist Verpflichtung und Auftrag in die Zukunft."

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