Inklusionsbeauftragte sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Menschen mit Behinderung und den kommunalen Entscheidungsgremien, deren Sprachrohr, Ansprechpartner und Berater sowie Antriebsfeder im Einsatz für deren Belange. Damit die Freiwilligen der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach diese vielfältigen Funktionen ihres Ehrenamts effektiv erfüllen können, waren sie vom Inklusionsbündnis Amberg-Sulzbach zu einer Schulung in das Amberger Kongresszentrum (ACC) eingeladen.
Der Vorsitzende des Inklusionsbündnisses, Georg Dietrich, hob lobend hervor, dass fast alle Inklusionsbeauftragten der Stadt Amberg und der Kommunen des Landkreises gekommen waren. Dietrich konnte neben der erfahrenen Referentin Nicole Orf aus Bamberg auch Landrat Richard Reisinger willkommen heißen. "Mittlerweile haben fast alle Landkreiskommunen die Zeichen der Zeit erkannt und dementsprechend Inklusionsbeauftragte offiziell bestellt, womit eines der Hauptziele des Inklusionsbündnisses aus der Agenda 20-20-20 fast erreicht ist", zeigte sich Dietrich zufrieden. Er gehe davon aus, dass bis zur Plenumsversammlung am Dienstag, 26. Februar, auch die wenigen restlichen Kommunen, die dieses Amt noch nicht besetzt haben, offiziell ihre Beauftragten berufen.
Ein weiterer Grund der Zusammenkunft war der Inklusionspreis, für den die Bewerbungsfrist am 31. Dezember, ausläuft. Dieser Preis soll laut Dietrich gelungene Einbindung sichtbar machen und zur Umsetzung eigener Ideen ermutigen. Einzelpersonen, Gruppen, Projekte, Vereine, Kommunen, Unternehmen oder Schulen, die sich in besonderem Maße um Teilhabe bemühen, können sich bewerben. Der Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Bewerbungen können an das Inklusionsbündnis Amberg-Sulzbach, Tobias Berz, Spitalgraben 3, Amberg, oder per E-Mail an inklusion[at]amberg[dot]de gerichtet werden.
Referentin Nicole Orf erläuterte im Anschluss die Aufgaben und Ziele der kommunalen Behindertenbeauftragten, deren Schwerpunkt auf dem Aufbau von Netzwerken und dem Einsatz für Barrierefreiheit in den Kommunen liegt. Außerdem klärte sie die Schulungsteilnehmer über die gesetzlichen Grundlagen ihres Ehrenamts auf und informierte über die UN-Behindertenrechstkonvention.













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