15.04.2019 - 11:52 Uhr
AmbergOberpfalz

Messe Bauma: Amberger Unternehmen zufrieden

"Gerne wieder", so lautet das Fazit des Amberger Mittelständlers Lüdecke zur Bauma in München. Lüdecke und die Grammer AG stellten auf der Messe ihre Produktneuheiten vor.

Das Team der Firma Lüdecke auf der Bauma in München mit den Geschäftsführern Andreas Sperl (Zweiter von rechts) und Klaus Herdegen (rechts).
von Uli Piehler Kontakt Profil

Die Bauma in München ist zu Ende und auch die Amberger Unternehmen, die sich auf der Leitmesse für die Baumaschinenbranche präsentiert haben, packen ihre Sachen zusammen. Mit dabei war die Firma Lüdecke (rund 200 Mitarbeiter), seit 1930 Hersteller von Kupplungssystemen. "Kupplungen sind eigentlich überall im Einsatz und für das tägliche Arbeiten auf Baustellen unverzichtbar", teilt das Unternehmen mit. Schwerpunkte seien auf der Bauma die Themen Sicherheit und Energieeffizienz gewesen. Lüdecke war in den ersten Tagen des Monats bereits auf der Hannover-Messe vertreten und zog dann mit seinem Stand quasi direkt nach München um. "Das war eine organisatorische Herausforderung", heißt es in der Pressemitteilung.

Der Grammer-Konzern hat in München Produkte und innovative Konzepte für Baumaschinensitze vorgestellt - zum Beispiel den Fahrersitz "Actim Evolution" im neuen Design und mit neuen Funktionen. "Eine wichtige Rolle spielt dabei das Thema Sitzklimatisierung", teilte das Unternehmen mit. Weitere Innovation aus Amberg: Das sogenannte im Sitz integrierte „Haptic Warning System“. Damit wird der Sitz mit den Assistenz-Systemen der Baumaschine verbunden und dient so als Ausgabe-Medium für diese Systeme. Oft besteht auf Baustellen das Problem, dass optische Signale vom Fahrer nicht ausreichend wahrgenommen werden und akustische Signale leicht überhört werden. Um die Sicherheit zu erhöhen, kann der Fahrer mit diesem System über haptische Signale, die über die Sitzoberfläche großflächig ausgegeben werden, zuverlässig gewarnt werden.

Vorgestellt hat Grammer auch ein System zur Geräuschunterdrückung für den Baumaschinen-Bereich. Dazu werden Lautsprecher in die Kopfstütze des Sitzes integriert. Das Konzept sieht vor, dass kontinuierliche, tiefe Frequenzen im Umgebungsschall mit Mikrofonen in Kopfhöhe gemessen werden. Über einen Algorithmus wird der entsprechende Gegenschall innerhalb von Millisekunden errechnet und über die Lautsprecher in der Kopfstütze abgegeben. So entsteht für den Fahrer eine ruhigere Arbeitsumgebung, was sich positiv auf die Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirken kann.

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