Friederich Donhauser studierte Anfang der 1960er Jahre Maschinenbau und schrieb dazu an der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg seine Diplomarbeit zum Thema „Entstaubung von Industriekonvertern“. Behilflich dabei war ihm eine Sekretärin, die ebenfalls in der Maxhütte beschäftigt war. Bei der Diplomarbeit hat es zwischen den beiden gefunkt, und am Mittwoch feierten Uta und Friedrich Donhauser Diamantene Hochzeit.
Standesamtlich heiratete das Paar am 20. Mai 1966 im Amberger Rathaus, kirchlich dann tags darauf in der Amberger Paulanerkirche. Ihre erste eigene Wohnung hatten die Frischvermählten im Dreifaltigkeitsviertel. Bereits ab 1963 war Friedrich Donhauser als Diplomingenieur bei der Münchner Firma Lindes Eismaschinen tätig, 1965 wechselte er zur Luitpoldhütte nach Amberg und fünf Jahre später zu AKW Apparatebau, Hirschau, wo der Ingenieur bis zu seiner Rente im Jahr 2005 beschäftigt war. Ute Donhauser blieb ihrem Arbeitgeber Maxhütte bis zur Rente im Jahr 2009 treu. Die Eheleute Donhauser haben zwei Kinder. Gemeinsam haben die Eheleute Donhauser schon die halbe Welt gesehen, waren in Nord- und Südamerika, Australien, auch in allen europäischen Ländern – außer in Staaten des Ostblocks.
Rund 20 Jahre lang besuchten sie regelmäßig Kroatien, um dort im Mittelmeer zu segeln. Aber auch Wanderungen im Sommer und Eislaufen sowie Skifahren in den kalten Monaten waren für Ute und Friedrich Donhauser beliebter Freizeitspaß. Ein Hobby üben die Donhausers unabhängig vom Wetter aus, und das ist der Tanzsport. So gehörten sie dem Tanzsportclub Schwarz-Gelb Amberg an und erinnern sich an legendäre Bälle in der Fontäne oder im Josefhaus. In diesem Zusammenhang gibt es ein Ritual, an dem Ute und Friedrich Donhauser über ihre gesamten 60 Ehejahre festhalten: Das ist ein morgendlicher Walzer, wenn auch nicht mehr so schwungvoll wie vor drei oder vier Jahrzehnten.
Seit 50 Jahren wohnen die Eheleute Donhauser im eigenen Haus in der Kolumbusstraße und lassen sich gerne bei kleineren oder auch größeren Dingen von der Familie des Sohnes helfen, die in der benachbarten Doppelhaushälfte lebt. Im engeren Freundeskreis wird die Diamantene Hochzeit noch gefeiert. Im Namen des Oberbürgermeisters und des gesamten Stadtrats gratulierte die Zweite Bürgermeisterin Birgit Fruth und überreichte einige Euro Amberger Stadtgeld.













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