Die Kreistagsfraktion der ÖDP informierte sich bei einem Besuch der Amberger Tafel über die Struktur, die Abläufe und die zu lösenden Probleme in dieser für bedürftige Menschen so wichtigen Einrichtung. Bernhard Saurenbach informierte die Kreisräte laut einer Mitteilung der Partei aus erster Hand, führte durch die Räume und erläuterte die Einrichtung.
Wie es heißt, beeindruckte Saurenbach die Kreisräte "nicht nur mit der schieren Menge und Vielfalt der zu verteilenden Lebensmittel und Waren", sondern "vor allem mit der dahinter stehenden Logistik und den vielen ehrenamtlichen Helfern und großzügigen Sponsoren". Saurenbach wörtlich: "Ohne die gäbe es wenig zu verteilen." Auf die Finanzierung angesprochen antwortete er, dass auch eine von vielen Spendern versorgte Tafel finanziell rasch an ihre Grenzen stoße. Auch der relativ hohe Altersdurchschnitt der Helfer kam zur Sprache. Verbunden damit war der Appell an Jüngere, sich zu engagieren. Ein Problem sah Michael Birner, der Sprecher der ÖDP Fraktion im Kreistag, als es um die Wohnorte der Bedürftigen ging. Denn es zeige sich, dass weit weniger Landkreisbürger versorgt werden, als zahlenmäßig zu erwarten wäre. 72 Prozent der Bedürftigen kommen aus Amberg, obwohl der Landkreis zweieinhalbmal so viele Einwohner hat. Birner: "Offensichtlich können viele Landkreisbürger das Angebot der Amberger Tafel nicht nutzen." Die Kosten des öffentlichen Nahverkehrs spielten hier wohl eine Rolle. Auch Klaus Mrasek, Stadtrat und Kreisvorsitzender der ÖDP, begleitete die Fraktion. Bei aller Anerkennung für die Leistungen der Tafel sei es doch beschämend, dass in einem der reichsten Länder der Erde so viele Bedürftige auf diese existenzielle Hilfe angewiesen seien.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.