12.07.2020 - 13:56 Uhr
AmbergOberpfalz

Neuer Rettungspunkt bei Raigering

Waldarbeit kann gefährlich sein. Und im Fall der Fälle ist es für Retter schwierig, zum Unfallort zu finden. Hier helfen "Rettungstreffpunkte" - jetzt auch bei Raigering.

Dieses Schild markiert den neuen Rettungstreffpunkt AS–2211.
von Externer BeitragProfil

"Die Waldarbeit zählt zu den besonders gefährlichen Tätigkeiten", darauf macht das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Amberg in seiner Pressemitteilung zum neuen Rettungstreffpunkt "AS-2211" bei Raigerung (Amberg) aufmerksam. Er lotst jetzt im Notfall Rettungskräfte zu einem Verunglückten.

"Vor allem bei der Holzernte verunglücken in Bayern jedes Jahr rund 5 000 Menschen. Immer wieder gibt es auch Todesfälle. Insbesondere der Umgang mit Motorsäge oder Seilwinde birgt eine hohe Unfallgefahr, die oft zu schweren Verletzungen oder gar zum Tod führt", teilt das AELF mit. Für Rettungskräfte sei es dann aber "äußert schwierig, nahezu unmöglich, sich ohne Ortskenntnis schnell zu einem Verletzten im Wald zu bewegen".

Darum habe die Bayerische Forstverwaltung 2013 in der landesweit einheitlichen "Rettungskette Forst" rund 12000 fixe Treffpunkte in allen Waldbesitzarten installiert, heißt es in der Presseinfo. Rund alle 2,5 Kilometer soll ein Schild in einem einheitlichen Design mit einem nummerierten Treffpunkt stehen. Der Vorteil: "Bei einem Notruf muss der Ersthelfer dann nur diese Nummer nennen und der Krankenwagen kann starten. Die Rettungskräfte können rasch zum Unfallort gelotst werden, ohne wertvolle Zeit zu verlieren."

Die Rettungskette Forst

Dieses System wurde nun um einen weiteren Punkt ergänzt. Auf Anregung der Jagdgenossenschaft Krumbach hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg den Rettungstreffpunkt "AS–2211" bei Raigering installiert.

Die Initiatoren des neuen Rettungstreffpunkts bei Raigering sind (von links) Christopher Walz, Franz-Josef Kohl, Christian Reindl, Markus Lautenschlager und Johann Lotter.
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