Amberg
21.11.2025 - 14:04 Uhr
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Meinung: Neueröffnung Bio-Supermarkt: Segen oder Fluch für Amberg?

Amberg bekommt einen neuen Bio-Supermarkt. Ein Grund zu Freude. Dennoch, findet Wolfgang Ruppert, hat das Ganze auch eine Schattenseite. Nämlich, dass sich wieder einmal ein großer Konzern gegen lokale Händler durchgesetzt hat.

Kommentar von Wolfgang Ruppert
Der Augustin-Biomarkt in Amberg ist Geschichte. Dafür zieht eine Bio-Supermarktkette in das Gebäude an der Marienstraße. Bild: Petra Hartl
Der Augustin-Biomarkt in Amberg ist Geschichte. Dafür zieht eine Bio-Supermarktkette in das Gebäude an der Marienstraße.

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Mclcqj21.11.2025
 

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Monika Kirschner

Ohne den Wert kleiner, regional verankerter Betriebe zu schmälern: Einzelhandelsketten können durch größere Einkaufs- und Logistikmengen anders kalkulieren. Und auch wenn mein Credo seit langem lautet "Wir müssen bezahlen, was die Dinge tatsächlich kosten!" — also inklusive der durch Anbau, Haltung, Transport und Lagerung verursachten Belastungen — bleibt ökologische Lebensführung teurer als der Einkauf im konventionellen Discounter. Genau hier zeigt sich die soziale Schere deutlich: Für eine 5-köpfige Familie macht es einen bedeutenden Unterschied, ob man im Naturkostladen oder im Discounter einkauft. Denn „Warenkörbe“ kosteten schon vor Corona und vor der jüngsten Inflation je nach Produktgruppe im Bioladen 45 % bis 200 % mehr.

Umso erfreulicher ist die Eröffnung eines Bio-Discounters: Der Einkauf biologischer Lebensmittel wird vor Ort wieder möglich, und das Preis-Leistungs-Gefüge könnte sich zugunsten der Kund:innen verbessern. Bio-Produkte sind bei Bio-Discountern oft deutlich günstiger als im klassischen Fachhandel. „Regionale Händler zu unterstützen“ ist zwar ehrenwert, aber angesichts verödender Innenstädte keine zukunftstragende Strategie. Die Kombination aus bedarfsorientiertem Angebot, bezahlbaren Preisen und moderner Geschäftsführung könnte hier der bessere Ansatz sein. Denn „regelmäßig in einem Bio-Supermarkt einkaufen“ ist längst kein Statement mehr — über die Ablehnung von Erdöl im Olivenglas oder qualvolle Massentierhaltung sind wir uns weitgehend einig. Viele Läden scheiterten eher an veralteten Praktiken, elitären Auftritten, manchem spiritistischen Unfug — und vor allem an den großen Preisunterschieden zum Supermarkt.

Wenn Bio-Produkte im Discounter nun wirklich günstiger angeboten werden, darf man hoffen, dass dieses Modell Erfolg hat. Das wäre ein Gewinn für Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen.

Monika Kirschner, Amberg

24.11.2025
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