16.09.2020 - 11:13 Uhr
AmbergOberpfalz

Nummer 13: Nächster Praktikant für Markus Brunner

Henrik Preuß verstärkt das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft St. Georg und St. Barbara für ein Jahr. Der gebürtige Saarländer hat bereits Bayern-Erfahrung.

Mit Henrik Preuß (links) kann Dekan Markus Brunner seinen 13. Praktikanten in der Pfarreiengemeinschaft St. Georg/St. Barbara willkommen heißen.
von Adele SchützProfil

Die Pfarreiengemeinschaft St. Georg und St. Barbara hat einen neuen Praktikanten: Der 32 Jahre alte Henrik Preuß verstärkt das Seelsorgeteam um Dekan Markus Brunner für ein Jahr. Es ist der 13. Praktikant, den Brunner unter seine Fittiche nimmt.

"Für mich ist es ein Beweis des Vertrauens beziehungsweise Zutrauens, dass mir seit vielen Jahren Priesteramtskandidaten von der Diözesanleitung anvertraut werden", sagt Dekan Brunner in seiner Funktion als Praktikumsleiter.

Henrik Preuß habe einen interessanten Werdegang hinter sich. Er sei in einem gläubigen Elternhaus aufgewachsen. Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, sich schon als Kind in seiner Heimatpfarrei Maria Himmelfahrt im saarländischen Völklingen als Ministrant sowie im Kinder- und Jugendchor dort einzubringen. Seit seiner Firmung habe er sich mit dem Glauben intensiv auseinandergesetzt. Dabei sei das Bedürfnis gewachsen, einmal selbst als Priester und Seelsorger zu wirken. Nach dem Studium ging Hendrik Preuß zu den Augustiner-Chorherren nach Südtirol. Es begann das dreijährige Studium des kanonischen Kirchenrechts in Venedig, das er 2018 abschloss. Danach entschied sich Preuß dazu, nach Deutschland zurückzukehren. Im November 2018 trat er in das Priesterseminar St. Wolfgang in Regensburg ein. Im Jahr danach ging es für ihn als Praktikant in die Pfarrei St. Johannes nach Dingolfing.

Für den Pastoralkurs als Zeit der Vorbereitung auf die Diakonen- und die Priesterweihe wurde er nun den Pfarreien St. Georg in Amberg und St. Barbara in Luitpoldhöhe zugeteilt: "Ich freue mich darauf, die Pfarrfamilienmitglieder und das Leben in den Pfarreien kennenzulernen und auf die Begegnungen hier." Am Ende des Praktikums im nächsten Jahr soll der angehende Weihekandidat laut Dekan Markus Brunner sagen können: "In Amberg konnte ich einiges lernen."

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