07.12.2018 - 15:02 Uhr
AmbergOberpfalz

Nur der Schnee fehlt noch

Der Besucherandrang beim forstlichen Weihnachtsmarkt wird von Jahr zu Jahr größer. Bei der offiziellen Eröffnung am Freitag gibt es kaum freie Parkplätze. Mit der Folge, dass die Bergauffahrt fast komplett zugeparkt ist.

Die Jagdhornbläser eröffnen den forstlichen Weihnachtsmarkt. Weiter von links: Guardian Seraphin, OB Michael Cerny, BJV-Kreisgruppenvorsitzender Franz Erras, Stadtkämmerer Franz Mertel, Günther Baumer, Forstamtsleiter Martin Seits und Leitender Landwirtschaftsdirektor Rüdiger Wicht.
von Autor GFRProfil

Kirchliches und weltliches Leben treffe hier aufeinander, sagte Martin Seits, der Leiter des Städtischen Forstamts. Besonders freue es ihn, dass sich der vom Forstamt organisierte Weihnachtsmarkt immer größerer Beliebtheit erfreue. Seitz kam auf den Klimawandel zu sprechen, der die Wälder strapaziere.

Wenn die Menschheit das nicht einsehe, komme der Wald bald an seine Grenzen und könne nicht im jetzigen Zustand an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden. Für Jäger sei auch der Wolf ein großes Thema, das nur in Kooperation mit dem Jagdverband sowie dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gemeistert werden könne. Der Guardian des Klosters, Pater Seraphin, meinte, der Weihnachtsmarkt auf dem Mariahilfberg sei eine gute Gelegenheit, wieder zueinander zu finden. Allen Besuchern wünschte er ein friedvolles Weihnachtsfest und schöne Feiertage, vor allem aber "keinen Regen". Auch Oberbürgermeister Michael Cerny war zur Eröffnung gekommen. Er fand nur einen einzigen Kritikpunkt, für den die Organisatoren aber nichts können: "Heute fehlt nur noch der Schnee." Der forstliche Weihnachtsmarkt sei eine herrliche Ergänzung zum Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz, denn nur hier gebe es Wild-Spezialitäten. In den vielen Buden wird vorwiegend hölzerner Weihnachtsschmuck feilgeboten. Außerdem gibt es Holzspielwaren, Konfitüre, Bündel mit Anzündholz, Kienspänen und Räuchermehl.

Mit Jagdsignalen eröffnen traditionell Jagdhornbläser der Kreisgruppe Amberg des bayerischen Jagdverbands den forstlichen Markt, der auch am Samstag öffnet - um 9.30 Uhr geht es los. Dann können auch Christbäume gekauft werden, die aus dem Landkreis kommen und keine halbe Weltreise hinter sich haben. Eingespannt werden auch wieder die beiden Kaltblüter, um ihre jungen Passagiere mit der Kutsche durch den in der Fantasie vorhandenen Winterwald am Berg zu ziehen.

Reges Treiben
Die Christbäume aus einer Plantage aus dem Landkreis, die garantiert noch im Saft stehen und kaum nadeln, sind bei den Kunden beliebt.
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