Unter den 19 Absolventen dieser Fortbildung, die jetzt an der Regierung der Oberpfalz mit einem Zertifikat ausgezeichnet wurden, waren Lehrer der Grundschule Kümmersbruck, der Jahn-Grundschule Sulzbach-Rosenberg und der Mittelschule Schnaittenbach.
Der Bedarf ist groß
Zielgruppe waren laut einer Pressemitteilung der Regierung Pädagogen in Regelklassen von Grund- und Mittelschulen mit Kindern ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen, mit Kindern, die eine Deutschklasse besucht haben, aber auch Fach- und Förderlehrer. Diese Fortbildung zur Beschulung von Schülern mit Migrationshintergrund hat die Regierung der Oberpfalz zum siebten Mal angeboten - in diesem Jahr in Kooperation mit den staatlichen Schulämtern im Landkreis und in der Stadt Regensburg unter Leitung von Sachgebietsleiter Johann Hilburger. "Der Bedarf schulischer Deutsch-als-Zweitsprache-Förderung an Grund- und Mittelschulen ist in den letzten Jahren aufgrund der bestehenden Anzahl von Schülern mit Migrationshintergrund offensichtlich", sagte der Bereichsleiter der Schulen, Thomas Unger.
Die Weiterbildung von Lehrern sei eine wirksame Maßnahme, um dieser Herausforderung zu begegnen und die Situation schulischer Sprachförderung kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern. "Mit enormen Anstrengungen unterstützen unsere Lehrkräfte Schüler mit Migrationshintergrund auf dem Weg in unsere Gesellschaft", betonte Unger. Die Fortbildungsreihe statte sie dafür mit weiterem Rüstzeug aus.
Auch im neuen Schuljahr
Die Fortbildungsreihe wird auch im neuen Schuljahr 2019/2020 angeboten. Eine weitere Modulreihe startet im Herbst. "Die fortgebildeten Lehrkräfte werden an den Grund- und Mittelschulen dringend benötigt, da die Beschulung der Kinder mit Migrationshintergrund in den ersten beiden Jahren in der neuen Heimat in sogenannten Deutschklassen erfolgt", heißt es in der Pressemitteilung der Regierung. Die Deutschklassen seien in den vergangenen Jahren angewachsen und mit ihnen auch der Bedarf an gut qualifizierten Lehrern. Durch die erfolgreiche Sprachförderung in diesen Klassen seien viele Kinder zur weiteren Beschulung in die Regelklassen gewechselt. "Somit steigt auch hier der Bedarf an gut ausgebildeten Lehrkräften mit Deutsch-als-Zweitsprache-Zertifikat." Mit der Fortbildungsreihe gäben die Oberpfälzer Grund- und Mittelschulen eine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen im Bereich Migration und Integration.













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