15.05.2019 - 12:34 Uhr
AmbergOberpfalz

Mit ein paar Klicks geklärt: Klappt's mit Solarstrom vom eigenen Dach?

Ist mein Dach für Solarenergie geeignet? Für den Laien war es bislang gar nicht so einfach, darauf eine Antwort zu finden. Jetzt gibt es sie im Internet: Im Solarpotenzialkataster von Stadt und Landkreis.

Rentiert sich eine Solaranlage auf dem eigenen Dach? Steht das Haus dafür überhaupt richtig? Wie teuer wäre eine optimale Anlage – für Stromerzeugung oder auch für Warmwasser? Und wie viel Eigenkapital sollte man dafür haben? Stadt und Landkreis bieten einfache Antworten auf diese Fragen – mit ein paar Klicks im Internet, im neuen Solarpotenzialkataster.
von Christine HolledererProfil

Zum Auftakt der laufenden Klimaschutzwoche der Stadt Amberg und des Landkreises haben die Verantwortlichen das Solarpotenzialkataster vorgestellt und die dazugehörige Internetseite freigeschaltet. "Hier können alle Bürger der 27 Landkreisgemeinden sowie der Stadt Amberg ab sofort per Mausklick unkompliziert und kostenfrei abgleichen, ob und wie ihr Hausdach für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist und wie hoch die CO2-Einsparung und der Stromertrag sein könnten", erklärt Landkreis-Pressesprecherin Christine Hollederer in einer Pressemitteilung.

Hier geht's zum Solarpotenzialkataster

"Mit unserem neuenLeitbild, das wir im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht haben, haben wir den ersten Schritt bereits getan. Das Solarpotenzialkataster ist ein weiterer wichtiger Baustein, um den Wechsel von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien zu vollziehen", sagte der stellvertretende Landrat Hans Kummert zum Auftakt im Landratsamt. Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny sieht die Homepage als webbasiertes, kostenloses Instrument, um Bürgern beim Thema Solarenergie auf die Sprünge zu helfen. "Wer für sich überlegt, sich mithilfe von Sonnenenergie energieautarker zu machen, dem bieten wir mit ein paar Klicks die Chance, binnen weniger Minuten die individuellen Möglichkeiten und Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage für seine eigene Immobilie zu kalkulieren", schwärmte Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid, der das Solarpotenzialkataster entwickelt hat.

Bernhard Mitko (Umweltreferent Stadt Amberg), Oberbürgermeister Michael Cerny, stellvertretender Landrat Hans Kummert, Florian Junkes (Vorsitzender ZEN) und Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid (von links).
Info:

Im Blickpunkt

„Ziele der Klimaschutzwoche im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg sind die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren, den Spaß am Mitmachen und Ausprobieren zu fördern, Gesundheits- und Ökologieaspekte in der Produktion von Lebensmitteln aufzeigen und lokale Akteure und Interessengruppen bekannt zu machen“, sagte der stellvertretende Landrat Hans Kummert bei der Auftaktveranstaltung der Klimaschutzwoche im Landratsamt. Diese bietet Veranstaltungen rund um die Themen Elektromobilität, Solarenergie und Energiesparen und wirft ein Schlaglicht auf den Klimaschutz, wie es Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny formulierte. Klimaschutz bleibe eine Zukunftsaufgabe. Stellvertretender Landrat Hans Kummert hob hervor, wie wichtig dabei das Umdenken sei und rührte mit Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid die Werbetrommel für die Klimaschutzwoche.

Das Programm der Amberg-Sulzbacher Klimaschutzwoche

Ensdorf
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.