Amberg
18.10.2022 - 10:19 Uhr

Polizei und Feuerwehr proben bei fiktivem Unfall in Chemiefabrik den Ernstfall

Die alarmierten Kräfte mussten mit dem Schlimmsten rechnen. Nach einem Unfall in einer Chemiefabrik in Sulzbach-Rosenberg traten gefährliche Stoffe aus. Zum Glück handelte es sich aber um eine gemeinsame Übung von Polizei und Feuerwehr.

Die Verkehrspolizei Amberg und Feuerwehren aus der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach haben gemeinsam den Ernstfall geprobt. Sie taten das am Samstag, 15. Oktober, auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Sulzbach-Rosenberg. Ausgangspunkt war eine Alarmierung, wonach es auf dem Gelände einer fiktiven Chemiefabrik zu einem Gefahrengutunfall gekommen ist. Im Einsatz waren laut einer gemeinsamen Pressemitteilung von Feuerwehr und Polizei insgesamt 40 Feuerwehrleute, die zuständigen Kreisbrandmeister und 15 Polizisten. Die Leitung hatte Polizeioberrat Tobias Mattes. Vor Ort waren die ABC-Züge aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, aus der Stadt Amberg und Spezialeinheiten des Polizeipräsidiums Oberpfalz.

Bei Verladearbeiten war es zu einem Betriebsunfall mit einer verletzten Person gekommen. Dabei trat ein unbekannter Gefahrstoff aus, zwei weitere Personen wurden kontaminiert und befanden sich noch im Gefahrenbereich. Die zuständigen Einheiten für derartige sogenannte CBRN-Lagen (chemisch, biologische, radioaktive und nukleare Einsatzlagen) der Feuerwehr und der Polizei rückten an. Geübt wurde am Unfallort mit echten Strahlungsquellen und Gefahrstoffen, die es zu identifizieren galt – angeleitet durch die Feuerwehrschule Lappersdorf. Nach knapp drei Stunden waren die Übungsziele erreicht.

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