Amberg
12.06.2018 - 13:58 Uhr

"Potenzial unbedingt nutzen"

Es ist der nächste Schritt in die Zukunft der Ostbayerischen Technischen Hochschule: Die OTH und das Landesamt für Digitalisierung setzen auf eine enge Zusammenarbeit.

Wolfgang Bauer (links), der Präsident des Landesamts für Digitalisierung, und Andrea Klug, die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, unterzeichnen die neue Kooperationsvereinbarung. Wolfgang Ruppert
Wolfgang Bauer (links), der Präsident des Landesamts für Digitalisierung, und Andrea Klug, die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, unterzeichnen die neue Kooperationsvereinbarung.

Ab dem kommenden Wintersemester bietet die OTH Amberg-Weiden einen neuen Studiengang an. Geoinformatik und Landmanagement sei bereits in der Berwerbungsphase auf sehr große Resonanz gestoßen. Am Montag unterzeichneten OTH-Präsidentin Andrea Klug und Wolfgang Bauer, Präsident des Landesamts für Digitalisierung, einen Kooperationsvertrag.

Einer Pressemitteilung zufolge möchte die OTH einen Studiengang etablieren, der sich an "der Schnittstelle von Informatik, Geodäsie, Raumplanung und Naturwissenschaften" befindet. Der Bezug zur Arbeitswelt sei dabei besonders wichtig: "Wir bilden für die Praxis aus", erklärte Klug. Auch Wolfgang Bauer beteuerte, die enge Zusammenarbeit mit der OTH sei von Anfang an von großer Bedeutung für das Landesamt gewesen: "Wir haben einen hohen Bedarf an Fachkräften. Zu Beginn haben wir analysiert, wo die meisten Absolventen herkommen. Wir haben festgestellt, dass im Oberpfälzer Bereich ein großes Loch da war." Die Platzierung des Studiengangs sei deshalb ganz bewusst geschehen.

Größter Bedarf an Arbeitskräften bestehe Bauer zufolge im Kataster-Außendienst. Mit bayernweit insgesamt 51 Ämtern für Vermessung und Digitalisierung und zusätzlich 22 Außenstellen könnten so die Absolventen von ihrem Wohnort sehr schnell den Arbeitsplatz erreichen.

"Wir haben es hier mit einem Bereich zu tun, der sich durch die Digitalisierung ständig verändert", meinte Wolfgang Bauer. Das Berufsfeld sei geradezu ideal für junge Ingenieure: "Das ist ein Potenzial, das wir unbedingt nutzen müssen."


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