12.05.2019 - 13:04 Uhr
AmbergOberpfalz

Projekt in Amberg: Beeren und Obst zum Selbstpflücken

Beeren und Früchte zum Selbstpflücken – wenn es nach Landtagsabgeordnetem Harald Schwartz geht, sollen künftig in Städten und Gemeinden nicht nur Blumen auf den kommunalen Grünflächen blühen, sondern Essbares für jedermann wachsen.

Öffentliche Grünflächen sollen sich – zumindest teilweise – in Obstgärten verwandeln (von links): Bürgermeister Martin Preuß, Bernhard Richter, Bernhard Frank und Landtagsabgeordneter Harald Schwartz. v.l. Bürgermeister Martin Preuß, Bernhard Richter, Leiter der Stadtgärtnerei Amberg, Bernhard Frank, Stadtentwicklungsamt Amberg, Landtagsabgeordneter Harald Schwartz.
von Externer BeitragProfil

Mit Bernhard Richter, Leiter der Stadtgärtnerei Amberg, Bernhard Frank vom Stadtentwicklungsamt und Bürgermeister Martin Preuß traf sich der Abgeordnete laut einer Pressemitteilung aus seinem Büro, um über Ideen und Konzepte zu diskutieren. Erste Obstsorten hat Stadtgärtner Bernhard Richter bereits im Kopf: Vor allem Himbeer-, Aronia- und Brombeersträucher wären für die Idee geradezu prädestiniert. Für das Projekt Essbare Stadt würden sich auch Spalier- und Säulenobst wie Birnen, Äpfel und Pfirsiche eignen, findet Bernhard Frank.

Auch Bürgermeister Martin Preuß steht der Idee positiv gegenüber: „Das Projekt wäre sicher eine weitere Bereicherung für ein lebens- und liebenswertes Amberg.“ Obstbäume und Sträucher mit heimischen Früchten kommen nicht nur der Biene zugute, so Schwartz. Zudem sei ein Beerenstrauch dekorativer als Efeu – und das bei vergleichbarem Aufwand. Gerade für Bewohner von Stadtwohnungen, die keinen eigenen Garten vor der Haustüre haben, sei das Projekt Essbare Stadt ein großer Gewinn, meint Landtagsabgeordneter Harald Schwartz.

„Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass unsere Kinder wieder mehr Berührung mit dem Thema haben und ihnen bewusster wird, wo unsere Lebensmittel herkommen“, so Schwartz. „Obst wächst nicht im Supermarkt.“

In diesem Zusammenhang könnten auch Hinweistafeln angebracht werden, die Fachwissen zu den Obstsorten liefern. Schwartz: „Öffentliche Grünflächen sollten nicht nur etwas fürs Auge sein, sondern den Menschen einen Mehrwert bieten. Eine Abwechslung zu reinen Zierpflanzen würde noch mehr Lebensqualität in unsere Städte und Gemeinden bringen.“

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