17.05.2020 - 10:35 Uhr
AmbergOberpfalz

Von einem Radler hinterm Mundschutz

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"Virus und wir" - so heißt die Kolumne, in der Redaktionsmitglieder von Oberpfalz-Medien ihre Gedanken zur Coronakrise aufschreiben. Stephanie Wilcke macht sich Gedanken über einen Sommer im Biergarten hinter einem Mundschutz.

Biergärten in Bayern dürfen bald wieder öffnen: Ganz ungetrübt ist die Freude darüber nicht.
von Stephanie Wilcke Kontakt Profil

Nach der Arbeit sich mit Freunden in einem Biergarten zu einer kleinen Brotzeit und einem kühlen Radler treffen - das soll jetzt wieder möglich sein. Einerseits ist die Freude darüber riesengroß - vor allem auch im Freundeskreis. Denn bei warmem Sommerwetter gibt es wahrlich kaum etwas Schöneres.

Das halbe Gesicht hinter der Maske versteckt - und doch inkognito unterwegs

Weiden in der Oberpfalz

Andererseits bin ich skeptisch. Lässt sich das alles wirklich so umsetzen? Mundschutz, Datenerfassung, so viele Tische und Bänke, die leer bleiben müssen, strengste Hygienemaßnahmen in der Küche und den Sanitäranlagen: Bleibt da am Ende wirklich etwas für den Gastwirt übrig? Und welcher bürokratische Aufwand da auch dahinterstecken muss.

Ich fürchte, wir müssen uns einfach daran gewöhnen, dass dieser Sommer wirklich völlig anders verläuft, als wir es uns jemals haben träumen lassen. Ins Restaurant und in den Biergarten werden wir selbstverständlich trotzdem gehen. Um den Wirten zu signalisieren, dass wir sie nicht im Regen stehen lassen. Und weil es trotz allem zum Sommer dazugehört.

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