13.08.2019 - 14:40 Uhr
AmbergOberpfalz

Regionalgruppe Amberg-Sulzbach plant Brunnen in Mali

Die Finanzierung eines Brunnens in Mali hat sich die Regionalgruppe Amberg-Sulzbach der Mali-Hilfe zum Ziel gesetzt. 1000 Euro fehlen noch. Für ein Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe.

Bei einem der bestehenden Brunnen stellten sich schon mal Dorfbewohner zu einem Gruppenbild. Jetzt fehlt nur noch ein relativ kleiner Betrag zur Finanzierung eines neuen Brunnens.
von Externer BeitragProfil

Reinhold Strobl, Stellvertretender Vorsitzender der LAG Mali-Hilfe, betont: "In vielen Gemeinden werden noch Trinkwasserbrunnen gebraucht." In etlichen Gemeinden fördere die Mali-Hilfe auch Gärten. Mit dem Geld, das sie hier erwirtschaften, könnten Frauen neues Saatgut kaufen. Die Mali-Hilfe arbeitet hier nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe".

Abgelegene Dörfer seien in der Regenzeit wegen der starken Niederschläge teilweise von der Außenwelt und damit auch den Märkten abgeschnitten. Hier greift laut Strobl "das System der "Getreidebanken". Die bis dahin im Dorf gelagerten Vorräte sind direkt im Ort verfügbar. Außerdem bestimmen die Dorfbewohner den Getreidepreis ihrer Vorräte selbst und sind damit vor Wucherpreisen und Verschuldung geschützt. Die Frauengruppen im Landkreis Kita, die die Mali-Hilfe seit Ende 2017 beim Aufbau ihrer Getreidebanken unterstützt hat, haben ihre Vorräte gut verwaltet: Begonnen hatten sie mit 27 Tonnen Getreide. Ende April haben sie 44 Tonnen eingelagert. Der Anteil von Frauen, die lesen und schreiben können, was beim Management der Getreidebanken wichtig ist, ist vor allem in ländlichen Gebieten sehr niedrig. "Deshalb fördert die Mali-Hilfe auch die Alphabetisierung vor allem der Frauen. " betont Hildegard Geismann.

Für die Finanzierung eines Brunnens hat die Regionalgrupe Amberg-Sulzbach schon einige Spenden bekommen. Derzeit fehlen laut Geismann noch etwa 1000 Euro (Spenden unter Kennwort "Brunnenbau AS": BIC: GENODEF1NEA, IBAN: DE65 7606 9559 0003 2590 05).

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