Die richtige Begleitung von traumatisierten Flüchtlingen stand bei einem Treffen von Haupt- und Ehrenamtliche, die im Bereich Migration und Integration tätig sind, auf der Tagesordnung. Eingeladen hatten der Arbeitskreis Gesundheit des Bündnisses für Migration und Integration, Bildungskoordinatorin Christina Gerl, Elizaveta Smyslova von der Freiwilligen-Agentur und Christine Hecht von der Gesundheitsregion Plus.
Rund 40 Frauen und Männer nahmen laut einer Pressemitteilung an der Fortbildung teil, darunter Vertreter der Polizei und des Jobcenters, Asylberater und Hebammen. Es referierte die Psychologin und Traumatherapeutin Dorothea Rau-Lembke. Sie führte kurz in das Thema Psychotraumatologie ein und setzte sich mit vielen Fragen auseinander: Was man unter einem Trauma versteht, was die Symptome und Folgen sein können und welche Möglichkeiten zur Stabilisierung genutzt werden können. Heidi Himmelhuber, Leiterin des sozialpsychiatrischen Zentrums, ergänzte diese Ausführungen, indem sie auf die Angebote ihrer Einrichtung aufmerksam machte, die sich Berater und Begleiter in Anspruch nehmen können. Eine konkrete Übung, bei der die Helfer mitmachen und dadurch erlernen konnten, wie man sich bei der Arbeit mit Migranten selbst stabilisiert, setzte schließlich den Schlusspunkt.













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