Mehrere Passanten haben den Kamikaze-Radler beobachtet, teilt die Amberger Polizei mit: Der 48-Jährige flitzte am Donnerstagnachmittag "in wirklich rücksichtsloser Fahrweise die Regensburger Straße entlang, um dann sehr flott in die Barbarastraße einzubiegen". In diesem Augenblick bemerkte er einen Opel Astra: Dessen Fahrer (53) wollte gerade in den dortigen Baumarkt-Parkplatz einbiegen.
Der Radler "stieß einen verzweifelten Schrei aus, wohl im Bewusstsein, nicht mehr sicher anhalten zu könnten", so schildert die Polizei, was dann geschah. Der Radler machte einen Bremsversuch, "setzte dabei eine zehn Meter lange Bremsspur und schaffte es noch ohne Berührung am quer stehenden Auto vorbei". Allerdings stand ihm dann ein Verkehrszeichen im Weg. "Sein folgendes Ausweichmanöver führte zum Überschlag", berichtet Hans-Peter Klinger von der Polizeiinspektion Amberg. Danach wurde der 48-Jährige ins Klinikum St. Marien gebracht.
Die weiterführende polizeiliche Kontrolle galt auch der Verkehrstüchtigkeit des Radlers. Dabei ergaben sich Hinweise, dass dieser Drogen konsumiert hatte. "Der glücklicherweise nur leichter Verletzte räumte, so ertappt, auch den Konsum verschiedener Betäubungsmittel ein", berichtet Klinger. Daraufhin wurde eine Blutentnahme fällig. Der Schaden am Fahrrad sei gering.













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