24.05.2019 - 22:09 Uhr
AmbergOberpfalz

Schaulaufen zur Premiere des Amberger Welttheaters

Vor der Premiere des Winterkönigs beginnt das große Schaulaufen von Ambergs Prominenz. Zwischen Politikern, Sponsoren, Gewerbetreibenden und Künstlern taucht auch ein ganz besonderer Gast auf: der Autor.

Das Premierenpublikum wartet auf den „Herbst des Winterkönigs“. Insgesamt gibt es zwölf Aufführungen.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Oberbürgermeister Michael Cerny hieß am Freitagabend Johannes Reitmeier auf dem Mariahilfberg willkommen. "Die Art und Weise, die historische Figur des Winterkönigs darzustellen, ist ihm hervorragend gelungen." So, wie er das Stück geschrieben habe, habe er vielen Ambergern ein Stück Stadtidentität geschenkt. Nach fünf Jahren Pause ist am Freitag der Winterkönig zurückgekehrt. Das prächtige Historienspiel, das sich um Friedrich, den König von Böhmen dreht, verfolgten aus der ersten Reihe nicht nur die Stadtoberhäupter Cerny, Martin Preuß und Brigitte Netta, sondern auch die Gastgeber: Guardian Pater Seraphin Broniowski und Pater Janusz Wrobel. Sie müssen seit Beginn der Probenphase und noch für die Dauer des Festspiels bis Montag, 10. Juni, viel Geduld aufbringen. Nach nächtelangen Licht-Einstellungen hätten sie ihre Fenster bereits mit Pappe verdunkelt, verriet der Oberbürgermeister. Regieassistentin Sandra Zech aus Tirschenreuth verteilte kurz vor Beginn des Stücks noch Lorbeeren an die Darsteller: "Sie haben ausdauernd und voll konzentriert während der anstrengenden Probenphase mitgearbeitet." Die Stimmung in der Schauspieltruppe ist "sehr gut". Regisseurin Astrid Vosberg habe einige neue Ideen eingebaut. "Sie arbeitete Nebengeschichten am Rande heraus, die bereichern das Stück."

Ihr besonderer Gänsehaut-Moment: "Wenn alle Darsteller zum Publikum stehen, ihre Körperspannung halten und Funken aus den Augen sprühen, dann ist das ein Moment, der bei mir Rückenschauer erzeugt." Der ausführliche Bericht über den Herbst des Winterkönigs folgt.

Rund um den Premierenabend

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