10.04.2020 - 10:55 Uhr
AmbergOberpfalz

Schaum quillt aus Vulkan

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Hinter der Kindern liegen drei Wochen, in denen sie zwar für die Schule gelernt haben, aber nicht in den Unterricht gehen konnten. Jetzt sind aber Osterferien. Damit dennoch keine Langeweile aufkommt, gibt es unsere neue tägliche Serie.

So sieht es aus, wenn ein echter Vulkan ausbricht. In klein und völlig ungefährlich geht das auch zu Hause. Aber bitte nur mit Hilfe der Eltern.
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

Heute kommt der Vorschlag vom Team der Kommunalen Jugendarbeit Amberg aus dem Jugendzentrum. Nadine Lopez Diaz, Carmen Feistauer und Jessica Huber haben einen Vulkanausbruch im Angebot. Doch keine Angst, der ist völlig ungefährlich und macht Spaß. Die Kinder benötigen dafür Knete, Zitronensäurepulver, etwas Natronpulver, Lebensmittelfarbe, Spülmittel, einen Teller, Wasser, eine Schüssel und einen Becher. Wer nicht alles zu Hause hat, kann seine Eltern fragen, ob sie die Sachen besorgen. Die Supermärkte sind ja geöffnet.

Das Team aus dem Jugendzentrum hat sich für alle, denen jetzt in den Ferien langweilig ist, etwas einfallen lassen. Einen Vulkanausbruch zum Beispiel.

Und so geht's: Forme mit der Knete einen Vulkankegel, der mindestens fünf Zentimeter hoch ist und stelle ihn auf einen Teller. Mit dem Finger bohrst du dann einen Krater in deinen Vulkan, der aber nicht bis zum Boden reicht. In einer Schüssel mischst du die Zitronensäure und das Natron im Verhältnis von 3:1. Mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe verfärbst du das Wasser in einem Becher. Zunächst füllst du deinen Krater bis zur Hälfte mit der Pulvermischung. Darauf gibst du einige Tropfen Spülmittel und farbiges Wasser. Um einen perfekten Vulkanausbruch zu erzielen, musst du eventuell den Vorgang ein paar Mal wiederholen und kleine Sachen verändern, zum Beispiel die Größe des Kraters, die Menge des Pulvers oder die der Flüssigkeiten.

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Sobald die Flüssigkeiten auf das Pulver treffen, entsteht ein Sprudelgas. Experten nennen dies Kohlenstoffdioxid (CO2). Das Gas benötigt sehr viel mehr Platz, als die festen Bestandteile, aus denen das Gas entsteht. Das Sprudelgas lässt das Spülmittel aufschäumen, als würde man mit einem Strohhalm kräftig Luft in eine Spülmittelflüssigkeit pusten. Dabei ist das Kohlenstoffdioxid-Gas in Seifenblasen der Spülmittelflüssigkeit gefangen. Das führt dazu, dass das schäumende Spülmittel sehr viel mehr Platz benötigt als das ursprüngliche Spülmittel ohne Gasblasen - und der Schaum aus dem Vulkan quillt.

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