21.02.2019 - 15:01 Uhr
AmbergOberpfalz

Schneechaos: Ministerpräsident Söder dankt Helfern aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

26 Feuerwehrleute aus dem Landkreis, der Stadt Amberg und der US-Lagerfeuerwehr sind in der Münchener Residenz empfangen worden: Es ging um ein Dankeschön, weil sie bei dem Schneechaos im Januar kräftig mitanpackten.

von Florian Schlegel (egl)Profil

Die bayerische Staatsregierung hatte rund 1400 Helfer eingeladen. Ministerpräsident Markus Söder, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Innenminister Joachim Herrmann sowie Staatssekretär Stephan Mayer wollten persönlich den Helfern aus allen Rettungsorganisationen danken. "Wir sind stolz, dass wir Sie in Bayern haben", erklärte Söder. Es sei beeindruckend, welche Leistungen in den fünf oberbayerischen Landkreisen, in denen der Katastrophenfall herrschte, erbracht wurde.

Bis zu 10 000 Einsatzkräfte waren beschäftigt, um die Dächer von Schnee zu befreien. Insgesamt wurden rund 80 000 Einsatztage Anfang Januar durch größtenteils ehrenamtliche Helfer gestemmt. Aigner lobte: "Ihr alle habt dazu beigetragen, die Situation besser zu machen. Es war beeindruckend, dass nicht nur die kommunalen Feuerwehren im Einsatz waren, sondern auch die Hilfsorganisationen aus ganz Bayern."

Bei den Gesprächen im Anschluss trafen die hiesigen Einsatzkräfte in München auf bekannte Gesichter aus dem Landkreis Berchtesgadener Land. Dort waren die Freiwilligen aus dem Amberg-Sulzbacher Land eingesetzt. Der Kommandant und Einsatzleiter in Schönau, Sebastian Walch, bedankte sich beim Kontigentsführer und Kreisbrandinspektor Hubert Blödt für die gute Zusammenarbeit. Walch zeigte Bilder, wie es momentan im Ort aussieht. "Die Schneemassen sind immer noch da, nur nicht mehr so schwer." Insgesamt war das Kontingent des Landkreises Amberg-Sulzbach sechs Tage in Schönau am Königsee im Einsatz. Dabei leistete man 5822 Stunden und befreite 21 000 Quadratmeter Dachflächen vom Schnee. Insgesamt legten die 121 aus dem Landkreis und zehn Helfer aus der Stadt Amberg über 28 500 Kilometer zurück. 20 Feuerwehren aus 14 Gemeinden stellten zusätzlich ihre Fahrzeuge und ihr Personal zur Verfügung.

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