26.09.2018 - 17:07 Uhr
AmbergOberpfalz

Selbst Regenschirm hilft nicht

Zwei Tage lang dreht sich in Ammersricht alles ums Wandern. Start und Ziel sind wie gewohnt bei der Schule angesiedelt. Alles läuft nach Plan, bis das Wetter den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung macht.

Vorsitzender Sigurd Schmidt (hinten, rechts) und Schirmherr Richard Gaßner (links daneben) zeichnen die Vereine aus, die beim 49. Internationalen Wandertag in Ammersricht am stärksten vertreten waren.

Der Wander- und Volkssportverein hatte zu den 49. Internationalen Volkswandertagen eingeladen. Im Angebot waren Strecken über 5, 10 und 15 Kilometer. Gemeinsam führten die Strecken zunächst in die nordöstliche Richtung nach Oberammersricht. Dort trennte sich die lange Route ab und führte über das Industriegebiet Nord und das Krumbachtal hinauf zum Berg.

Die Kurzwanderer hingegen gingen über Oberammersricht und den Bergwald wieder zurück zum Ziel. Wer sich für die mittlere Streckenführung entschieden hatte, erlebte ebenfalls den Mariahilfberg, allerdings auf einer anderen Route. Kurz vor Erreichen der Bergspitze stießen sie wieder auf die 15-Kilometer-Geher. Gemeinsam erreichten sie die Verpflegungsstelle. Danach ging es an den Wasserspeichern vorbei über den Langangerweg ins Ziel.

Am Samstag herrschte noch herrliches Wanderwetter. Am Sonntag gab es aber Regen und Wind. Was laut Vorsitzendem Sigurd Schmidt für einen "sehr starken Einbruch bei der Beteiligung" sorgte. Nur die eingefleischten Wanderer trauten sich auf die Strecke: "Es half auch kein Regenschirm mehr." Total durchnässt erreichten sie den Startpunkt wieder.

Alle waren laut Schmidt von den von Wanderwart Siegfried Gramolla ausgesuchten Strecken begeistert. An beiden Tagen nahmen fast 600 Frauen und Männer an der Veranstaltung teil. Um 10 Uhr erfolgte die Siegerehrung. Schirmherr Bezirksrat Richard Gaßner hob in seinem Grußwort die Bedeutung des Wanderns hervor. Zugleich bedauerte er, dass es immer weniger Vereine gebe, die ein derartiges Angebot machten. Allerdings gebe es auch immer weniger Wanderer.

Ausgezeichnet wurden die teilnehmerstärksten Gruppen. Platz eins ging an die DJK Ursensollen, ihr folgten der TuS Winkelhaid sowie die Wanderfreunde aus Hirschau, Grafenwöhr und Kümmersbruck. Die Vereinsvertreter erhielten jeweils einen Geschenkkorb als Lohn.

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