Amberg
17.01.2021 - 15:58 Uhr

Sicher im Bus unterwegs: Polizei schult Erst- und Zweitklässler

Damit sie sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, hat die Polizei Erst- und Zweitklässler aus der Stadt Amberg und dem Landkreis geschult. Die Kinder wissen jetzt, dass sie beim Ein- und Aussteigen nicht drängeln dürfen.

Busschule unter Corona-Bedingungen: Polizeioberkommissar Markus Neumeyer erklärte im Klassenzimmer den Kindern, wie wichtig reflektierende Westen für die Sicherheit auf dem Schulweg sind. Bild: Polizeiinspektion Amberg/exb
Busschule unter Corona-Bedingungen: Polizeioberkommissar Markus Neumeyer erklärte im Klassenzimmer den Kindern, wie wichtig reflektierende Westen für die Sicherheit auf dem Schulweg sind.

Zwischen dem Ende der Herbstferien und kurz vor Weihnachten - und damit noch vor dem Lockdown mit Schließung der Schulen - haben alle Erst- und Zweitklässler der Grundschulen im Einzugsbereich der Polizeiinspektion Amberg gelernt, wie sie richtig und gefahrenfrei im Bus fahren. Auch bei der Beschulung wurden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten. Die beiden Verkehrserzieher, Polizeioberkommissar Markus Neumeyer und Polizeihauptkommissar Harald Heselmann schulten insgesamt 1232 Kinder aus 65 Klassen in Amberg und im Landkreis.

In der Theorie ging es zunächst darum, wie wichtig helle Kleidung, gelbe Überziehwesten und reflektierende Schultaschen sind. Die Polizisten brachten den Kindern bei, wie sie sich richtig auf dem Weg zur Bushaltestelle, zur Schule und an der Bushaltestelle verhalten. Die Beamten ermahnten die Kinder, am Schulbus beim Ein- und Aussteigen nicht zu drängeln.

Beim praktischen Teil übten die Kinder am Schulbus das Ein- und Aussteigen. Eine anschließende Rundfahrt vermittelte ihnen sehr anschaulich, was bei einer plötzlichen Vollbremsung aus selbst bei geringer Geschwindigkeit passieren kann. So lernten die Kinder anschaulich, wie wichtig es ist, sich im Bus anzuschnallen. Bei der Vollbremsung nämlich rutschte eine im Gang des Busses stehende Schultasche bis zum Busfahrer vor. Dieses Experiment vermittelte den Schülern eindrucksvoll, was passieren könne, wenn man nicht angeschnallt sei.

Nach den Gefahren des "toten Winkels" ging es noch darum, niemals vor oder hinter dem Schulbus die Fahrbahn überqueren - selbst wenn auf der anderen Straßenseite die Mama warte. Für die Busschule hatten Unternehmer ihre Busse samt Fahrer unentgeltlich zur Verfügung gestellt. In der Stadt Amberg waren dies laut Pressemitteilung die Firmen Linzer (mit den Citybussen) und Bruckner unterwegs. Im Landkreis fuhren die Firmen Lindner (Allersburg), Herrmann (Hirschau), Bruckner (Sulzbach-Rosenberg) Hipfner (Kümmersbruck), Kraus (Wernberg), Feuerer (Emhof) und Bayer (Rieden).

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