Amberg. (dwi) Geachtet wurde bis auf das kleinste Detail. Die Premiere von „Aladin und die Wunderlampe“ erweist sich für die Tanzschule Magic Shoes aus Sulzbach-Rosenberg als beachtliche Leistung. Die vom Team eigens gemalten Bühnenbilder und gebauten Requisiten entsprechen einem hohen Niveau der kreativen und handwerklichen Begabung: Strand und Meer, eine Steinhöhle in der Wüste oder der Händlermarkt. Über 300 geschmackvolle Kostüme wurden von vier Schneiderinnen genäht. Stylistinnen rundeten zudem das Visuelle professionell ab.
Zwischen die musikalischen Eigenkompositionen und gesanglichen Dialogen mogelte sich ab und an auch ein bekanntes Lied. In Brasilien kamen Aladin und sein Dschinn aus der Wunderlampe bei „Samba de Janeiro“ mitten in einem Festival an, und auch ein Disney-Klassiker aus dem Animationsfilm war zu hören. Obwohl sie Laien-Darsteller sind, überraschen die Hauptakteure Simon Schneider als Aladin, Judith Kirschhock in der Rolle von Yasmina, sowie die böse Magierin Sarah Becher und Flaschengeist Jonas Dandorfer. Passende Toneffekte und Geräusche unterstützen mit Hilfe von Yellow King Productions die Szenen.
Flotter Wechsel der Kulissen und Stil übergreifende Choreographien von den Bauchtänzen, gruseligen Fledermäusen bis zu den kleinen Edelsteinen ließen keine Langeweile aufkommen. Die Dialoge waren leicht und kurz, verständlich für alle Altersgruppen und zeugten von Humor. Glanzvoll und orientalisch wurde das arabische Volksmärchen nach der Idee von Tanzschulen-Leitung Patricia Ederer und Regisseur Michael Ritz in ein Musical verwandelt.
Rund 200 Beteiligte halfen im ACC dabei, die Premiere von „Aladin und die Wunderlampe“ zu einem unvergesslichen Tag für stolze Eltern und Künstler zu machen.
Amberg
14.06.2018 - 13:25 Uhr
So macht die Geschichte von Aladin besonders viel Spaß
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